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Das Federseemuseum Bad Buchau

Der Spätsommer beginnt haarig im Museum –aber auch Freunden des authentischen prähistorischen Handwerks und Familien wird was geboten.


Der Hund ist der älteste Begleiter des Menschen, auch am vorgeschichtlichen Federsee wurden sogenannte Torfspitze gehalten. Grund genug, ihm am 2. August einen Thementag zu widmen.
Am 16. 8. wird Archäobotaniker Christoph Herbig spannende Einblicke in seine Arbeit gewinnen: Pflanzenreste zeichnen ein genaues und manchmal auch überraschendes Bild ihrer Nutzung und der Umwelt in prähistorischer Zeit. Dem können auch die Besucher ganz praktisch auf den Grund gehen. Gleichzeitig wird die Leinenverarbeitung wie in der 5000 Jahre alten Welterbe- Siedlung Alleshausen- Grundwiesen vorgestellt.


Großes Kinderfest am 20. September
Zusammen mit UNICEF und dem Landesamt für Denkmalpflege hat das Federseemuseum ein spannendes Programm für Groß und Klein erstellt. Dabei stehen Kinder und Ihr Leben von der Steinzeit bis heute im Mittelpunkt. Wie leben Kinder in anderen Ländern? Warum möchte die UNESCO die Pfahlbauten schützen? Spannende Fakten und vielschichtige Hintergründe werden hier leicht und kindgerecht vermittelt. Dabei kommen Spaß und Spiel nicht zu kurz!

Weitere Veranstaltungen:
9.8. Feuersteinbearbeitung
13.9. Von der Pflanze zur feinen Faser - steinzeitliche Leinenverarbeitung
27.9. Steinzeitliche Sammelpflanzen

Weitere Informationen: Federseemuseum Bad Buchau, Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg, Tel. 07582/8350, www.federseemuseum.de.
Öffnungszeiten: tägl. 10-18 Uhr.
Bildunterschrift: Am 20.09. stehen die Kinder im Mittelpunkt.
Falls eines zu viel wäre, könnten Sie das Bild von Regina Lutz streichen

19. bis 27. September: Leinen los für die Interboot-Special-Edition

Messe Friedrichshafen: Die 59. Internationale Wassersport-Ausstellung findet wie geplant, aber unter veränderten Rahmenbedingungen statt – Umfangreiches Konzept berücksichtigt Sicherheits- und Hygienemaßnahmen.
Nach der Absage-Welle wegen der Corona-Pandemie ist die Interboot eine der ersten großen Wassersportmessen in Europa. 

„Wir sprechen von einer Veranstaltung, die aufgrund der Umstände und der Hygieneregeln eine Spezial-Ausgabe sein wird“, betont Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen und Projektleiter Dirk Kreidenweiß appelliert daran, die Erwartungshaltung neu zu justieren: „Die Messe wird sich anders anfühlen und sich auch komprimierter darstellen.“ Die 59. Ausgabe wird sozusagen eine „Special-Edition“ mit einem klaren Fokus auf die Themen Kaufen, Verkaufen und Know-how Transfer. Die Wassersportfamilie kommt nicht nur erstmalig wieder so richtig zusammen, sondern sie wird auch ordentlich von der Senkung der Mehrwertsteuer profitieren. Vor allem hochwertige Produktgruppen werden auf der Messe deutlich günstiger zu erwerben sein.


„Wir haben ein umfangreiches Schutz- und Hygienekonzept für die Interboot erarbeitet und sehen uns für die Vorgaben gut gerüstet. Wenn auch vorab noch Details mit den Behörden geklärt werden müssen“, sagt Dirk Kreidenweiß. „Die Pläne sehen eine großzügigere Standplatzierung, breitere Gänge und eine neue Produktkonfiguration vor. Eintrittskarten können ausschließlich digital erworben werden und sind pro Tag limitiert. Wir schaffen für unsere Aussteller und Besucher ein möglichst sicheres Einkaufserlebnis in einem riesigen Wassersportzentrum.“ Das Rahmenprogramm ist konsequent auf die Vermittlung von Fachwissen ausgerichtet, zusätzlich werden die Expertenforen ins Netz gestreamt. Die aktiven Mitmachangebote werden reduziert, der Interboot Hafen am Bodensee und die Wassersport-Arena am Messegelände können nicht in Betrieb genommen werden.


Die Internationale Wassersport-Ausstellung bietet nach wie vor ein breites Spektrum an Segel- und Motoryachten, alle Kategorien von Boards, vor allem Stand-Up Paddle Boards und ein umfangreiches Angebot des Elektronik-, Zubehör- und Bekleidungsmarktes.