bis 16. Februar: Mondjäger

Kunstmuseum Ravensburg: Asger Jorn gilt als einer der facettenreichsten Figuren der europäischen Avantgarde nach dem Zweiten Weltkrieg. Nathalie Djurberg & Hans Berg haben durch ihr eigenwilliges, unverkennbares Œuvre internationale Bekanntheit erlangt.


Obwohl die skandinavischen Künstler Generationen und Medien voneinander trennen, verbindet sie eine Welt des Kreatürlichen, die von Mischwesen zwischen Mensch und Tier bevölkert ist. Ausgangspunkt der Ausstellung bildeten wichtige Gemälde Jorns aus der Sammlung Selinka des Kunstmuseum Ravensburg. »Mondjäger« zeigt insgesamt 46 Werke des dänischen Künstlers sowie bei acht raumgreifenden Filmen von Djurberg & Berg, die zwischen 2008 und 2018 entstanden sind.
www.kunstmuseum-ravensburg.de

bis 16. Februar: Alfred Seiland. Imperium Romanum

Vorarlberg Museum: Ausstellung im Atrium, Stiegenhaus und 1. Obergeschoss: Alfred Seiland fotografierte im Jahr 2006 für das New York Times Magazine die Filmkulisse zur TV-Serie „Rome“ in der römischen Filmstadt Cinecittà.

Beeindruckt von den täuschend echt aussehenden Nachbauten war das Interesse für ein mittlerweile zentrales Thema seiner künstlerischen Arbeit geweckt: das Aufeinandertreffen von Antike und Gegenwart. Seither folgt er den Spuren des Imperium Romanum rund um das Mittelmeer und weit darüber hinaus und zeigt, wie die Menschen der Gegenwart mit dem antiken Erbe umgehen. Das vorarlberg museum zeigt über 130 Arbeiten aus Seilands fotografischem Großprojekt Imperium Romanum, darunter auch Motive aus Vorarlberg. Der Eintritt ist frei. 

23. Februar: Christoph Bergmann. Moderne Antike

Städtische Galerie im Schloss Isny: Die städtische Galerie im Schloss Isny zeigt Arbeiten des Münchener Bildhauers Christoph Bergmann. Zum Abschluss der Ausstellungslaufzeit gibt der Künstler nochmals tiefere Einblicke in sein Werk.


Den Abschluss des geplanten Begleitprogramms und gleichzeitig der Ausstellung bildet eine Dialogführung am Sonntag, den 23. Februar, um 11 Uhr, zwischen Christoph Bergmann und Elisabeth Olberz, Kuratorin im Büro für Kultur. Bergmanns Skulpturen vereinen antike Torsi mit Formen moderner Forschung und Technik. Geschwindigkeit, Dynamik, Bewegung und Fortschritt spielen in seinem Werk eine entscheidende Rolle. Das Spannungsfeld Moderne - Antike wird in Isny in der Gegenüberstellung der futuristischen Mischwesen und antiker Vorbilder aus der Sammlung Friedrich Hechelmanns eindrucksvoll vermittelt. www.isny.de 

2019 war das wohl erfolgreichste Jahr seit der Eröffnung der inatura

Erlebnis Naturschau in Dornbirn. Mit mehr als 120.000 Besuchern konnte erstmals die Besucherzahl aus dem ersten vollen Betriebsjahr 2004 erreicht und sogar leicht übertroffen werden.

Die stetige Weiterentwicklung der Ausstellungen und des Programmes sind Garanten für das außergewöhnlich hohe Besucherinteresse in der inatura. So wird am 22. Jänner 2020 der „Lebensraum Gebirge“ in der Dauerausstellung nach zweijähriger Konzeptions- und Umbauphase neu eröffnet.

Die Besucherzahlen 2019 mit exakt 120.912 bestärken das Team der inatura in ihrem eingeschlagenen Weg. Ein Highlight 2019 war die sehr erfolgreiche Sonderausstellung „Wir essen die Welt“, welche in Kooperation mit der Caritas – Auslandshilfe durchgeführt wurde.
Nicht oft genug können die seit Jahren hohen Buchungszahlen der inatura-Museumspädagogik herausgehoben werden. Mit rund 1.000 betreuten Kinder - und Jugendgruppen, und seit diesem Schuljahr neu über 100 Schulaktionen in der freien Natur, hat sich die inatura als fixer Bestandteil in der Bildungslandschaft des Landes etabliert. Bewährt hat sich auch das vielfältige Angebot an Fachkursen, Exkursionen und Vorträgen, die jedes Jahr rund 2.000 Besucher*innen anziehen. Darüber hinaus erreichte die inatura Fachberatung mit über 3.600 Einzelanfragen zu verschiedensten Themen einen neuen Rekord.

In dieser Tonart soll es natürlich weitergehen. Es gilt die Qualität zu halten. Nach der noch laufenden Sonderausstellung „Weiß der Geier! Was die Tiere uns bedeuten“ widmet sich die inatura in der neuen Sonderausstellung „Reine Nervensache“ ab Herbst 2020 der Wahrnehmung auf allen Ebenen. Ein weiteres Highlight wird die alle zwei Jahre stattfindende „Lange Nacht der Forschung“ am 8. Mai 2020 sein. Hier werden die Naturwissenschaftliche Forschung rund um die inatura und die Forscher*innen selbst vor den Vorhang geholt. Ein vielfältiges Exkursions- und Kursangebot führt wieder in ganz besondere Lebensräume und Regionen Vorarlbergs. Mit Vorträgen rund um die Schwerpunkte Natur, Mensch und Technik wird auch 2020 ein spannendes Betriebsjahr.

Dezember bis 1 März: 25 Jahre Krippenkunst

Kloster Bad Schussenried: In der diesjährigen Krippenausstellung im Kloster Schussenried werden Krippen aus unterschiedlichen Jahrhunderten; von der wertvollen Kostbarkeit bis zur liebevoll, naiv gestalteten Darstellung gezeigt. Zu sehen sind kunstvolle Miniaturkrippen, große Weihnachtsberge mit mechanisch bewegten Figuren sowie eine Vielzahl von Haus- und Kirchenkrippen.

Weihnachtskrippen aus Oberschwaben, aus der Gegend um Biberach, stellen eine Besonderheit dar. Sie ist nun schon eine liebgewordene Tradition, die große Krippenausstellung in den Räumen des Klosters Schussenried. Und wie jedes Jahr wird auch dieses Mal ein besonderes Thema in den Mittelpunkt der Ausstellung gestellt. „Geliebtes Jesulein“ ist der Titel der diesjährigen Sonderausstellung. Es geht um Brauchtum, Liebe und Verehrung. Die Geschichte der Jesuleinverehrung ist eine Geschichte der Vielfalt religiöser Vorstellungswelten und Formen frommer Erbauung. Zu sehen sind Christkinder aus verschiedenen Epochen.

Gezeigt wird das neugeborene Kind in der Krippe. Die Vielzahl der unterschiedlichen Wickelkinder oder die prächtig gekleideten Christusknaben berichten von der Liebe zum kleinen Jesulein. Unbekleidete Jesukinder in segnender Haltung verweisen auf die Göttlichkeit des Heiligen Kindes. Manche Jesulein wurden auf Grund von wunderbaren, unfassbaren Ereignissen zu viel verehrten Gnadenbildern. Wallfahrten zu den wundertätigen Kindern waren nicht nur im Barock sehr beliebt.
www.krippen-im-neuen-kloster.de