
4. April bis 11. Mai im KUBA, Kunstverein Wasserburg: In einer Welt, die oft zwischen utopischen Träumen und dystopischen Realitäten schwankt, stellt sich die Frage: Was bedeutet es in einer „Schönen neuen Welt“ zu leben?
Die 12. Mitgliederausstellung des Kunstverein Wasserburg (B.) e.V. KUBA, lädt dazu ein, die verschiedenen Facetten dieser Thematik zu erkunden und die Grenzen zwischen Ideal und Albtraum zu hinterfragen. Wir freuen uns sehr, dass sich 63 Kunstschaffende unseres Vereins intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Diese Beteiligung verdeutlicht, wie relevant und vielschichtig die Auseinandersetzung mit Zukunftsvisionen, technologischen Entwicklungen und gesellschaftlichem Wandel ist.
Eine „Schöne neue Welt“ kann viele Facetten annehmen: Sie ist optimistische Zukunftsvision, warnende Prognose oder künstlerische Utopie. Die gezeigten Arbeiten laden uns ein, unseren Blick auf den Wandel zu schärfen und neue Gedankenräume zu eröffnen. Kunst hat die Kraft, uns nicht nur zu inspirieren, sondern auch herauszufordern und zum Nachdenken anzuregen. Sie kann uns helfen, die komplexen Fragen unserer Zeit zu reflektieren und uns mit den Herausforderungen auseinanderzusetzen, die die Zukunft für uns bereithält.
In unserer heute oft von Unsicherheit geprägten Welt ist es wichtig, dass wir uns mit den unterschiedlichen Perspektiven auseinandersetzen, die uns die Kunst bietet. Sie kann als Katalysator für Dialoge dienen, die über das Offensichtliche hinausgehen und uns dazu anregen, aktiv an der Gestaltung unserer Zukunft mitzuwirken.
Lassen wir uns von dieser Ausstellung inspirieren, herausfordern und dazu anregen, über unsere eigene Vorstellung einer „Schönen neuen Welt“ nachzudenken. Wir danken unseren Mitgliedern, den Künstlerinnen und Künstlern für ihre kreativen Beiträge und ihre Leidenschaft – unabhängig davon, ob sie in dieser Ausstellung vertreten sind oder nicht – sowie dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde Wasserburg (B.), Harald Voigt, für seine einführenden Worte.
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