Bis 21. September: 70. Kunstausstellung im Rahmen der Allgäuer Festwoche

Alpin-Museum: Ein Highlight, aber auch ein Meilenstein für das Kunstschaffen im Allgäu. Die Kunstausstellung ist nicht nur die traditionsreichste Ausstellung im Allgäu, sondern auch eine der bedeutendsten. Denn seit sieben Jahrzehnten gibt sie einen einzigartigen Einblick in die Allgäuer Kunstszene. Insgesamt wurden dieses Jahr 463 Werke eingereicht, von denen 60 Stücke für die Ausstellung ausgewählt wurden.

 

Die Führungen durch die Ausstellung bieten den Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die Kunstwerke genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei erfahren sie auch, welche Inspirationen, Gedanken und Gefühle in ihnen verborgen liegen. Auch in diesem Jahr wird die Ausstellungsdauer wieder verlängert, sodass auch Schulklassen die Möglichkeit haben, die Ausstellung zu besuchen. Den Abschluss der Kunstausstellung bildet die Finissage, die zusammen mit der KunstNachtKempten am 21. September stattfinden wird. Führungen: Jeden Sonntag um 13 Uhr und jeden 2. Donnerstag um 12.15 Uhr „Kunst am Mittag“. Während der Festwoche geöffnet täglich von 10 bis 18 Uhr, nach der Festwoche (ab 20. August): Dienstag bis Sonntag, jeweils von 10 bis 16 Uhr

21. September: KunstNacht „Licht und Schatten“

Wenn der Tag ausklingt und die Nacht anklopft, verwandelt sich Kempten in eine künstlerische Bühne. Die Stadt beginnt zu leuchten und an jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken. Von 19 bis 24 Uhr werden nicht nur Galerien und Ateliers geöffnet sein, auch in Hinterhöfen, Garagen, Gärten und an Fassaden könnt ihr Kunst in allen Facetten erleben.

Neben bildender Kunst werden auch Kunstformen wie Tanz, Musik, Theater und Performance an etwa 50 Orten in Kempten zu bestaunen sein! Über 150 Künstler*innen beschäftigen sich auf unterschiedlichste Art und Weise mit dem Thema „Licht und Schatten“ – dem Spiel zwischen Schwarz und Weiß, oben und unten, heiß und kalt, männlich und weiblich. Wie zeigt sich dieses Spiel in der Kunst? Schaut um die Ecke! Seid gespannt! Die Türen zur Kemptener Kunstwelt stehen euch offen!
www.kunstnacht-kempten.de

5. Oktober: ORF-Lange Nacht der Museen

Bereits zum 20. Mal initiiert der ORF in diesem Jahr die „Lange Nacht der Museen“, die mit rund 700 Museen und Galerien in ganz Österreich und auch in einigen angrenzenden Regionen statt ndet. Die Städte Lindau und Tettnang beteiligen sich in diesem Jahr mit insgesamt neun Museen und Galerien und zahlreichen Sonderveranstaltungen und Aktionen.


Die Stadt Lindau bietet nächtlichen Flaneuren der ORF-Nacht vier besondere Kulturerlebnisse: Im Kunst- museum am Inselbahnhof tauchen die Gäste ein in die farbenprächtige Bilderwelt der Sonderausstellung „Friedensreich Hundertwasser – Traumfänger einer schöneren Welt“ und können im Atelier sogar eigene Fantasiewerke schaffen. Im selben Gebäude öffnet das Stadtarchiv seine Pforten und informiert anschau- lich über die Arbeit im zentralen Gedächtnisspeicher der Inselstadt. Einen exklusiven Blick hinter die Kulis- sen gewährt das neu gebaute Museumsdepot. Von der Gedenkmünze bis zum historischen Leichenwagen ist dort allerhand Kurioses zu entdecken. In der Galerie Skulpturale wird Kunst „... Aus dem Nichts“ von Wolfgang Überhorst präsentiert und lautlich und klanglich begleitet vom Duo „Körperecho“.
Die fünf Tettnanger Museen sind inhaltlich verbunden durch eine Rallye mit einer Geschichte von Signatur e.V. Im Stadtmuseum wird eine Führung mit Taschenlampen durch das nächtliche Torschloss angeboten. Im Elektronikmuseum können jugendliche und jung gebliebene Besucher/-innen Taschenrechner bauen. Auch im Neuen Schloss können Kinder aktiv werden, beim Vergolden von Engeln und beim großen „Hau den Lukas!“. Im Hopfengut No20 stellt die Hopfengut-Theatergruppe Szenen aus dem Alltag beim Hop- fenanbau nach, für Kinder gibt es eine Schnitzenjagd und für Genießer Bierspezialitäten und Brände zu probieren. In der Städtischen Galerie kann die Ausstellung „Bin im Garten“ besichtigt werden, die auch in der Orangerie im Schlosspark fortgesetzt wird.
www.kultur-lindau.de und www.spectrum-kultur-in-tettnang.de

Bis 29. September: Friedensreich Hundertwasser – Traumfänger einer schöneren Welt

Kunstmuseum Lindau: Das Museum zeigt originale Gemälde, Grafiken, Architekturentwürfe und einen kostbaren Knüpfteppich des österreichischen Universalkünstlers, dessen Werke so schillernd sind, wie sein Name selbst. Er erhielt weltweit Anerkennung für seine Kunst und seinen Einsatz für eine schönere Welt, für ein Leben in Harmonie mit der Natur und der individuellen künstlerischen Entfaltung.

Die Werke sind farbenfroh, facettenreich und zeugen von der tiefreichenden Kreativität einer vielseitigen Künstlerpersönlichkeit. Er agierte nicht nur als Maler sondern auch als experimentierfreudiger Grafiker, selbsternannter Architekturdoktor und Umweltaktivist. Seine Werke entstanden als Ernte seiner Träume. Sein Einfallsreichtum und sein ökologisches Vordenken kamen auch in seinen Architekturprojekten zur Geltung, die stets auf eine natur- und menschengerechtere organische Bauweise abzielten. Er hinterlässt uns ein vielschichtiges Werk, in dem er oftmals gesellschaftskritische Positionen bezog. Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Kunstmuseum am Inselbahnhof
Maximilianstr. 52
www.kultur-lindau.de

Bis 6. Oktober: Salvador Dalí. Leben und Werk

Städtische Galerie Überlingen: Salvador Dalí zählt zu den populärsten und zugleich rätselhaftesten Künstler- persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung in Überlingen ist die erste große Dalí-Ausstellung in Süddeutschland seit fast 30 Jahren, die sich systematisch der Biogra e und dem Werk von Dalí widmet.


Rund 400 Bilder, Skulpturen, Fotografien, Grafiken, Objekte, Kunstgewerbe, Kleidung und Dokumente werfen einen neuen Blick auf das künstlerische Schaf- fen und den Lebenskünstler Dalí, der sich selbst seinem Publikum stets als Kunst- figur und Performance-Künstler avant la lettre präsentierte.
Leben und Werk von Dalí reflektieren auch die wechselvolle Geschichte Eu- ropas im 20. Jahrhundert. Dalís politische Einstellung und seine Hinwendung zum Surrealismus, mit dem er sich seit 1926/27 in Paris beschäftigte, sind Folgen des Ersten Weltkriegs. Der Spanische Bürgerkrieg versagte ihm 1936, sein Heimatland wieder zu betreten. 1940 floh er vor Nazi-Deutschland aus Frankreich in die USA. Von dort kehrte er 1948 in das von Franco diktatorisch
regierte Spanien zurück. Gezeichnet von den blutigen Erfahrungen der Kriege, bei denen enge Freunde das Leben lassen mussten, fand er zum katholischen Glauben zurück.
Wer war Dalí wirklich? Was kennzeichnet seine psychische Charakterstruktur? Welche sinnbildliche Botschaft verbirgt sich hinter seinem Bart? Und wie konnte Dalí die russische Diva Gala, die von vielen Männern umschwärmt wurde, trotz seiner ständigen hysterischen Lachanfälle erobern? Fragen, auf die es in der Ausstellung Antworten und Erklärungsversuche gibt.
Dalí-Museen existieren nicht nur in der katalanischen Heimat des exzentrischen Künstlers, sondern auch in Berlin, Paris, Venedig (bis 2013), St. Petersburg und Florida. Mit dieser Ausstellung erhält nun auch Überlingen acht Monate lang ein „Dalí-Museum auf Zeit“.
Städtische Galerie Überlingen · Landungsplatz / Seepromenade 2 Kasse Telefon: 07551 991074 · www.staedtischegalerie.de