Bis 9. September: SEXperten - Flotte Bienen, tolle Hechte

Dornbirn, inatura: Ab dem 23. März 2018 sind Frühlingsgefühle in der inatura angesagt. In Kooperation mit dem Amt für Umwelt Liechtensteins und des Liechtensteinischen Landesmuseums präsentiert die inatura ihre neue Sonderausstellung „SEXperten – Flotte Bienen, tolle Hechte“

Die Ausstellung "SEXperten" begibt sich auf eine Reise zu den erstaunlichsten Fortpflanzungsstrategien im Tierreich. Sex spielt nicht nur für Menschen eine wichtige Rolle, auch bei Tieren, Pflanzen und Pilzen ist er der Motor der Evolution. Durch geschlechtliche Fortpflanzung entstand in der Entwicklung des Lebens eine ungeheure Dynamik, die in einer riesigen Formenvielfalt mündete. Dabei geht es nicht nur darum seine eigenen Gene weiter zu geben. Die Evolution setzt auf die Durchmischung von Genen und die daraus entstehenden neuen Eigenschaften. Diese Durchmischung stellt den gewaltigen Vorteil in einer sich ständig verändernden Umwelt dar. Nur auf diese Weise können die verschiedenen Arten bestehen. Einen Partner zu überzeugen ist kostspielig, gefährlich und erfordert Ausdauer und Kreativität. Das ist im Tierreich nicht anders. Es gibt unzählige Möglichkeiten, Sexualpartner anzulocken, etwa mit Düften, prächtigen Farben, Lichtsignalen oder Gesängen. Beim ersten Rendezvous wird es dann spannend: Wer trifft welche Wahl und wovon hängt diese ab? Gemeinsames Interesse ist die Weitergabe der eigenen Gene, und um dies zu erreichen, sind dem Einfallsreichtum keine Grenzen gesetzt – wichtig ist vor allem, sich ins beste Licht zu setzen. Dazu werden Brautgeschenke dargebracht, Konkurrenten verprügelt, aufwendige Balztänze aufgeführt, Verfolgungsjagden aufgenommen und vieles mehr. Der sexuelle Akt selbst mündet oft in einem Krieg der Spermien, der schließlich zu behütetem oder auch alleingelassenem Nachwuchs führt und so zum Fortbestand des Lebens.

2. Mai bis 2. Juni: Ute Drescher

Kornhaus Wangen: Neue Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Assemblage: Ute Drescher lebt und arbeitet in Isny, seit 2017 im neuen Studio. Bei Ihrer Vielseitigkeit liegt der aktuelle Schwerpunkt auf der zeichnerischen Arbeit.

Ihr bevorzugtes Thema ist der Mensch in Figur und Portrait. Bei den groß- und kleinformatigen Arbeiten auf Papier und Leinwand, fasziniert der Ausdruck der ProtagonistInnen. Ein ernster, fester Blick fängt den Betrachter ein, haptische Bilder, rätselhafte Darstellungen geben die reizvollen Assemblagen frei, sie regen zum Nachdenken an. Zu sehen sind die Arbeiten im Kornhaus Wangen, Stadtbücherei, Di und Do 11 bis 18:30 Uhr, Mi und Fr 9 bis 18:30 Uhr, Sa 9 bis 13 Uhr. www.ute-drescher.de

Bis 3. Juni: Axel F. Otterbach: „SCHEIN UND SEIN“

Städtische Galerie im Schloss: Der in Isny geborene Künstler feiert 2018 seinen 70. Geburtstag. Zu diesem Anlass stellt er einen Ausschnitt seines Schaffens aus. Schwerpunkte der Ausstellung sind die drei Themen „Raumschichten – Skulpturen – Foto-Grafiken“.

Im bildhauerischen Werk Otterbachs lag der Fokus lange Zeit auf der skulpturalen Bearbeitung von Carrara Marmor. Mit seinen „Raumschichten“ geht er neue Wege und erschafft die Illusion von massivem Stahl, obwohl das Material durch Leichtigkeit besticht. Die Wandarbeiten sind in sich geschichtet und haben mit den Skulpturen des Künstlers die interessanten Ein- und Durchblicke gemein. Die Foto-Grafiken gewähren darüber hinaus einen neuen und anderen Blick auf seine Skulpturen. Der Künstler führt am 8. April, sowie am 3. Juni jeweils um 11 Uhr durch die Ausstellung.

18. März bis 3. Juni: „SCHEIN UND SEIN“

Isny, Städtische Galerie im Schloss: Raumschichten – Skulpturen – Foto-Grafiken von Axel F. Otterbach: Der in Isny geborene Künstler feiert 2018 seinen 70. Geburtstag. Zu diesem Anlass stellt er in der Städtischen Galerie im Schloss einen Ausschnitt seines Schaffens aus. Im bildhauerischen Werk Otterbachs lag der Fokus lange Zeit auf der skulpturalen Bearbeitung von Carrara Marmor.

Mit seinen „Raumschichten“ geht er neue Wege und erschafft die Illusion von massivem Stahl obwohl das Material durch Leichtigkeit besticht. Die Wandarbeiten sind in sich geschichtet und haben mit den Skulpturen des Künstlers die interessanten Ein- und Durchblicke gemein. Die Foto-Grafiken gewähren darüber hinaus einen neuen und anderen Blick auf seine Skulpturen.

Bis 24. Juni: Emil Kiess - Die Wirklichkeit des Sichtbaren

Rotes Haus, Meersburg: „In der Kunst sehe ich eine Form des Lebens. Sie ist das einzige Mittel, mit dem ich meiner Existenz Ausdruck geben kann“, schrieb der junge Emil Kiess 1962. Das Rote Haus Meersburg zeigt eine Ausstellung des Donaueschinger Malers, der zu den renommiertesten Künstlern im deutschen Südwesten zählt.

Leidenschaftlich widmet sich Emil Kiess seit Jahrzehnten der Farbe, um ihre „innewohnenden Kräfte“ freizusetzen. Seine lebendigen „Farbteppiche“, in denen sich die Farbe vom Gegenstand befreit, haben den Maler über die Region hinaus bekannt gemacht. Kiess schafft Tiefenräume von magischer Anziehungskraft.
Die Ausstellung führt in die Welt der Farben von Emil Kiess, zeigt aber auch, dass der Künstler noch andere Facetten hat.So ist erstmals ist eine Reihe von Bodenseelandschaften zu sehen, die seit den 70er-Jahren entstanden ist. In den Seebildern mit ihrer Weite von Wasser und Himmel wechselt der Maler mit Leichtigkeit zwischen gegenständlichem Motiv und Abstraktion.
Welche Wirklichkeit in einem Kunstwerk sichtbar wird, hängt nicht nur vom Maler ab. Malerei ist mehr als Farbe auf Leinwand, sie wird vom Betrachter intuitiv als „Wirklichkeit“ wahrgenommen. Die Schau im Roten Haus fokussiert sich auf „Farbe“ und „Form“ im Werk von Emil Kiess. Sie zeigt dabei, dass eine Unterscheidung zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion sinnlos ist. Der Maler bewegt sich mit traumwandlerischer Sicherheit zwischen diesen Welten und lässt jeden Besucher seine eigene Wirklichkeit erleben.
www.galerie-bodenseekreis.de