6. bis 7. Juni: Hans Zender

Vineum bodensee in Meersburg:
6. Juni: Öffentliche Generalprobe Klaus Ospald
7. Juni: Öffentliche Generalprobe Hans Zender
7. Juni: Konzert: Hans Zender: Hölderlin lesen I, für Streichquartett und Sprecher


Anknüpfend an die Meersburger Konzertgespräche 2018, bei denen Hans Zenders "Hölderlin Lesen III und V" im Mittelpunkt stand, ist nun der erste Teil des Zyklus "Hölderlin Lesen I" zu erleben, in dem sich der Komponist mit den gewaltigen Sprachstrukturen des Dichters Hölderlins befasst.
Kombiniert wird das Werk mit Ludwig van Beethovens "Großer Fuge", einem Spätwerk des Komponisten, das seinerzeit in seiner revolutionären Sprengkraft und musikalischer Energie den Aufbruch in eine neue Stilepoche einleitete. In Ergänzung folgt von dem jungen Komponisten Klaus Ospald sein Werk „a sei („… in fauste mura …“)“ Das Ensemble Modern ist das älteste deutsche Ensemble, das sich ausschließlich zeitgenössischer Musik des 20. und 21. Jahrhunderts widmet. Die 2003 gegründete Internationale Ensemble Modern Akademie (IEMA) ist die Ausbildungsstätte des Ensemble Modern. Mit dem Ensemble Modern verbindet Hans Zender als Komponist, Initiator und Denker eine tiefe und langjährige Freundschaft. Gemeinsam mit seiner Frau lebt er u.a. im Meersburger „Glaserhäusle“.
www.vineum-bodensee.de

11. Mai bis 10. Juni: Bodenseefestival

Die niederländische Geigenvirtuosin Janine Jansen und der musikalische Freigeist
Francesco Tristano sind Artists in Residence des diesjährigen Bodenseefestivals


Von außen werden die drei Staaten der Benelux-Union bisweilen als geografische und kulturelle Einheit wahrgenommen. Welche Vielfalt an Kunst und Kultur jedoch in jedem dieser Länder steckt, zeigt das diesjährige Bodenseefestival bei über 70 Veranstaltungen. Vom 11. Mai bis 10. Juni 2019 widmen sich 25 Städte und Gemeinden „der Region ohne Grenzen“ und laden zahlreiche Künstler aus den Niederlanden, Belgien und Luxemburg ein. Zwei hochkarätige Artists in Residence versprechen ein Programm, das durch das Zusammenspiel herausragender Musiker und außergewöhnliche Konzert-formate besticht.

Die Geigenvirtuosin Janine Jansen ist bei vier Konzerten zu erleben

Die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete niederländische Geigerin Janine Jansen wird als Protagonistin in großen symphonischen Konzerten, bei Soloabenden und als Kammermusikpartnerin gleichermaßen geschätzt. Bewundernswert sind nicht nur ihre technischen Fähigkeiten, sondern auch die Emotionalität ihres Spiels. „Auf der Bühne fühle ich mich nicht bewertet, obwohl ich weiß, dass ich beurteilt werde. Ich bin selbstbewusst und kann mich voll der Musik widmen“, erklärt Janine Jansen ihre Hingabe bei ihren Auftritten und ergänzt „Wenn du nicht du selbst bist, warum solltest du überhaupt spielen?“ Als Artist in Residence des Bodenseefestivals ist sie mit dem SWR Symphonie-orchester beim Eröffnungskonzert (11.5.) und mit dem Chamber Orchestra of Europe (1.6.) im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen zu erleben. Mit ihrem Duo-Partner, dem Pianisten Alexander Gavrylyuk, spielt sie in Weingarten Violinsonaten der Romantik (14.5.). In ihrer Kammermusik-Formation „Janine Jansen & Friends“ ist sie mit Werken von Mozart und Brahms im Konzerthaus in Ravensburg (5.6.) zu hören.

Francesco Tristano konzertiert von Schloss bis Club
Der aus Luxemburg stammende Pianist Francesco Tristano ist ein Freigeist, der keine musikalischen Grenzen kennt. „Ich liebe die Stille der Konzerthallen, aber auch die Dynamik und Stimmung auf dem Dancefloor“, erklärt der Künstler, der sich in einem Konzerthaus ebenso sicher bewegt wie als DJ in einem Club. Spielt er einerseits auf Schloss Achberg ein akustisches Klavierrezital (19.5.), präsentiert er andererseits im Technoclub Douala in Ravensburg ein rein elektronisches Live Club Set (18.5.). Bei den „Goldberg City Variations“ wächst vor den Augen des Publikums eine digitale Stadt, während der Pianist Johann Sebastian Bachs „Goldberg Variationen“ interpretiert (25.5. in Ravensburg). Eine Kombination aus Stücken von Bach und eigenen Werken führt Tristano gemeinsam mit dem Kammerorchester CHAARTS in Friedrichshafen (29.5.) und Salem (31.5.) auf. Bei zwei Clubkonzerten (30.5. in Dornbirn, 2.6. in Konstanz) macht Tristano dann die Parallelen zwischen den auf den ersten Blick entgegengesetzten Stilen der Klassik und der Elektronik für die Zuhörer erlebbar.

Schlaglichter auf die Benelux-Region
Das Schauspiel „Die Hauptstadt“ nach dem Roman von Robert Menasse feiert am 17.5. im Stadttheater Konstanz Premiere und wird anschließend in Konstanz und Schaan mehrfach aufgeführt. Mit Introdans ist eine der führenden Ballettkompanien der Niederlande u. a. mit einer Choreografie von Hans van Manen an zwei Abenden zu erleben (5./6.6. in Friedrichshafen).

Prospekte und Tickets:
Bodenseefestival GmbH
Olgastraße 21
D-88045 Friedrichshafen
Telefon: +49 7541 203 3300
info@bodenseefestival.de
www.bodenseefestival.de

Bis 30. Juni: Internationale Schlosskonzerte 2019

Im Spiegelsaal des Neuen Schlosses Meersburg: „Benelux – Region zonder Grenzen“ ist das Motto des Bodenseefestivals 2019, und als grenzübergreifende Kulturregion präsentiert sich auch der Bodensee. Auf den Spuren von Künstlern und Werken aus den Beneluxstaaten folgen die ersten beiden Schlosskonzerte der Stadt Meersburg der „Region ohne Grenzen“.


12. Mai um 18 Uhr: „CONTINUUM – Utopia“
Frühbarocke Kammermusik mit Elina Albach, Johanna Bartz und Liam Byrne Gambe. Das Ensemble Continuum rund um die Berliner Cembalistin Elina Albach entwickelt erfolgreich neue Präsentationsformen für die Klangwelt des Barock. Angelehnt an Ideen aus Thomas Morus‘ „Utopia“ erarbeiteten die Musikerinnen exklusiv für das Bodenseefestival ein Programm mit flämischen Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts und einigen ihrer europäischen Zeitgenossen.
2. Juni um 18 Uhr: Isabelle van Keulen Violine und Marianna Shirinyan Klavier
Werke von Beethoven, Schumann, Mozart und Fauré: Durch den Gewinn des „Eurovision Young Musician of the Year“ trat die gerade einmal 17-jährige Isabelle van Keulen paukenschlagartig in das Licht der Öffentlichkeit und ist seither auf den großen Konzertpodien der Welt zu Hause. Beim zweiten Schlosskonzert der Saison stellt die niederländische Ausnahmegeigerin gemeinsam mit der armenische Pianistin Marianna Shirinyan in ihrem Duoprogramm u.a. Beethovens Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 op. 12/3 Es-Dur und Schumanns Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 op. 121 d-Moll vor.
30. Juni um 18 Uhr: „Goldmund Quartett“
Werke von Haydn, Mendelssohn Bartholdy und Debussy: Das Goldmund Quartett „zählt schon jetzt zu den bedeutendsten Nachwuchsmusikern Deutschlands“, urteilte die Süddeutsche Zeitung. Das junge Quartett wurde bereits bei großen Wettbewerben mehrfach ausgezeichnet und tritt in den wichtigsten europäischen Konzertsälen auf, wie dem Amsterdamer Concertgebouw, der Philharmonie Paris oder dem Boulez Saal in Berlin.
www.meersburg.de

28. April bis 19. Juni: Das Freudenhaus Lustenau

Circustheater, Kabarett und Konzerte vom Das Freudenhaus ist ab diesem Jahr am neuen Platz in der Dornbirner Straße. Unweit vom Millennium Park stehen wieder zeitgenössisches Circustheater, Performance, Kabarett der Extraklasse, sowie phantastische Konzerte auf dem Programm. 

Los geht es am 28. April mit dem großen Flohmarkt bei freiem Eintritt.

Der Mai startet mit dem australischen Circustheater „Casus Circus“ vom 2. Bis 4. Mai. Die fünfköpfige Truppe bietet eine höchst elegante Performance mit halsbrecherischen Aktionen am Boden und in der Luft.
Reporter ohne Grenzen: Der Wiener Kabarettist „Peter Klien“ lässt das Publikum tief hinter die Kulissen unserer Politik- und Medienlandschaft blicken. Am 7. Mai tritt er vorerst zum letzten Mal in Vorarlberg auf. Am 10. Mai wird es musikalisch mit dem Streichquartett „Roland Neuwirth & radio.string.quartet“ aus Wien. „Samurai Accordion“ steht am 11. Mai auf dem Programm, die fünf Musiker sind Meister in der Kunst des Akkordeons und garantieren ein überraschendes Feuerwerk an Klängen.
Vom 16. bis 18. Mai sehen wir die preisgekrönte „Compagnia Baccalà“ aus Italien/Schweiz. Die Companie hat bereits 600 Mal in über 50 Ländern moderne Clowngeschichte geschrieben und bringt nun ihr neues Programm „Oh Oh“ ins Freudenhaus.
Neue Volksmusik aus Tirol gibt es am 22. Mai mit „Knödel“. Sie gehören zu den Pionieren der „Neuen Volksmusik“ und waren weltweit erfolgreich in Europa, den USA, Kanada, Russland und Japan. Circus- und Objekttheater gibt es am 24. und 25. Mai mit „Matthias Romir“ aus Deutschland. „Das Leben ist Kurzgeschichten“ heißt sein spannendes Programm aus Jonglage, Objekttheater, Clownerie und Videokunst.
Als „Artists in Resisidence“ präsentieren „Sebastian Berger“ und „Michael Zandl“ am 29. Mai Circustheater aus Österreich. An diesem Doppelabend präsentieren die Künstler ihre neuen Stücke, die unter anderem vom Bundeskanzleramt, Sektion Kunst, gefördert wurden.
Die Grenzen der Physik sprengen Jonas und Esther Slanzi am 31. Mai und am 1. Juni, als „Compagnie E1NZ“ mit ihrem Stück ZWÄI: Elegant, voller Einfallsreichtum und Humor, genreübergreifend und in keine Schublade passend.
Im Juni folgen weitere Höhepunkte: Sacékripa, Stermann & Grissemann, Andreas Vitásek, u.v.a.

Mehr Informationen gibt es bei www.freudenhaus.or.at und in den nächsten Ausgaben der SZENE KULTUR. Kartenvorverkauf an vielen bekannten VVK-Stellen, wie Lindaupark und im Internet: www.v-ticket.at | musikladen.at | reservix.de

22. Juni bis 4. August: Langenargener Festspiele

Die Theaterfestspiele in Langenargen präsentieren in der zweiten Spielzeit zwei beliebte Klassiker: Eine heldenhafte Kriminalgeschichte kommt mit Lindgrens „Meisterdetektiv Kalle Blomquist“ auf die Bühne am Seeufer.

Mit einem Notizblock, einer Pfeife und einer scharfen Portion Spürsinn ausgestattet, ist sich Meisterdetektiv Blomquist sicher: mit dem neuangereisten Fremden stimmt etwas nicht. Gemeinsam mit seinen Freunden Anders und Eva-Lotta begibt er sich auf die Verbrecherjagd. Diebisch geht es in dem zweiten Stück der Theaterfestspiele zu. Aufgrund der großen Nachfrage wird nochmals für einige Aufführungen Preußlers „Der Räuber Hotzenplotz“ gezeigt. Geklaut worden ist die Kaffeemühle der Großmutter. Niemand anderes als Kasperl und Seppel begeben sich auf den mutigen Weg diese wieder zurückzubringen und bestehen als Freunde echte Abenteuer. Eine gute Mischung an Spannung, Humor und Musik zeichnen die Familienstücke der Langenargener Festspiele aus. Damit ist ein kurzweiliger Theaterbesuch für jung und alt garantiert. Bei schlechter Witterung finden die Aufführungen im nahgelegenen Münzhof statt.
Ein Schulausflug zu den Langenargener Festspielen: Die Theaterfestspiele bieten im Juni und Juli Sonderaufführungen an ausgewählten Vormittagen an. Auch können Schulen theaterpraktische, stückbezogene Workshops über das theaterpädagogische Begleitprogramm namens FLUKS bei den Festspielen buchen.
www.langenargener-festspiele.de