
Konzert 5: 12. und 13. April, Konzert 6: 17. und 18 Mai: Die beiden Frühjahrs-Konzerte des Symphonieorchester Vorarlberg bringen viel Abwechslung und große symphonische Meisterwerke. Das KONZERT 5 im April widmet sich französischen Œuvres mit impressionistischen Anklängen: die blutjunge und todkranke Lili Boulanger, die erste Frau, die den begehrten Kompositionspreis „Prix de Rome“ erhielt, beschreibt Anfang des 20. Jahrhunderts stimmungsvoll und in großer Orchesterbesetzung den Morgen und den Abend als Metapher für den Beginn und das Ende eines Lebens. Claude Debussy, ein Meister der Klangfarben, begleitet einen Nachmittag lang einen flötenden Faun und begeistert dann mit seiner Klangmalerei über das Meer, auch dieses ein Symbol des Lebens und des Todes. Das Saxophonkonzert eines international anerkannten Russen im französischen Exil präsentiert die vielfach preisgekrönte Asya Fateyeva, es dirigiert der Senkrechtstarter Giuseppe Mengoli.
Ganz anders klingt das Konzert zum Saisonabschluss im Mai. Chefdirigent Leo McFall steht dann wieder am Pult, bringt uns mit Richard Strauss‘ Rosenkavalier-Suite Wiener Flair und Romantik näher und tanzt mit uns durch das letzte große Orchesterwerk Rachmaninows. Paula Murrihy, bejubelte Judith in Herzog Blaubarts Burg – das SOV führte Bartóks Oper vor zwei Jahren konzertant auf – kommt wieder und singt in Alban Bergs jugendlichen Sieben frühen Liedern von den Sonnen- und Schattenseiten der Liebe.
Mehr Informationen: www.sov.at und im Podcast SOV zum REINHÖREN.