Musikstudium in der Bodenseeregion

Vorarlberger Landeskonservatorium

Das Vorarlberger Landeskonservatorium (VLK) in Feldkirch bietet die besten Voraussetzungen für ein Musikstudium in der Bodenseeregion. Im Interview spricht die Studentin und Flötistin Héléna Macherel (Klasse: Nolwenn Bargin) über ihr nächstes Konzert, das Studium am VLK und warum sie Flöte spielt.

Wie haben Sie gemerkt, dass die Flöte „ihr“ Instrument ist?

Héléna Macherel: Ich habe im Alter von sieben Jahren angefangen, Flöte zu spielen. Für mich war ein Instrument immer nur eine Möglichkeit, Musik zu machen. Ich hätte also jedes Instrument wählen können. Aber als ich mich für ein Instrument entscheiden musste, fühlte ich mich besonders zu den Blasinstrumenten – zur Wildheit und den ursprünglichen und natürlichen Eigenschaften des Windes.

Sie spielen am 10.Oktober 2021 die Uraufführung des Stückes „Konzert für Flöte und dreizehn Instrumente“ des österreichischen Komponisten Martin Skamletz. Was ist das Besondere an einer Uraufführung?
Ich liebe es, die Neugier des Publikums auf das unbekannte Stück zu spüren – deshalb ist eine Uraufführung so lohnend. Ich bin dann besonders moti- viert meine Darbietung noch fesselnder zu gestalten.

Macht es einen Unterschied, ob man ein Stück schon hunderte Male von verschieden Interpreten gehört hat, wie zum Beispiel das Flötenkonzert von Mozart oder ob man eine Uraufführung einstudiert?
Einen großen! Weil wir überhaupt keinen Einfluss von anderen Musiker*innen haben, können wir ein wirkliches Verständnis des Stücks bekommen. Ich bin gezwungen, den gesamten Weg des Nachdenkens über das Stück zu gehen, ohne Abkürzungen zu nutzen, indem ich mich zum Beispiel auf die Versionen anderer Interpret*innen beziehe. Das gefällt mir.

In welchem Alter haben Sie angefangen sich mit neuer Musik zu be- schäftigen?
Ungefähr mit neun Jahren. Mein Lehrer hatte mir einige zeitgenössische Stücke gegeben, und etwa zur gleichen Zeit schrieb ich meine erste Kompo- sition. Aber erst später, mit 14, öffnete mir mein damaliger Lehrer wirklich die Augen für dieses wunderbare Repertoire, das nun einen festen Platz in meinem musikalischen Leben hat.

Sie kommen aus Lausanne, haben in Berlin und in New York studiert. Was kann Feldkirch, was Berlin oder New York nicht können?
Meine Flötenlehrerin Nolwenn Bargin ist der Hauptgrund, warum ich an das Vorarlberger Landeskonservatorium nach Feldkirch gekommen bin. Sie ist eine große Unterstützung auf meinem musikalischen Weg, sowohl flötistisch und musikalisch, als auch psychologisch. Ich bin ihr sehr dankbar, bei ihr studieren zu können! Und das Vorarlberger Landeskonservatorium bietet tolle Projekte an, die Räumlichkeiten sind großartig, zum Beispiel der große Konzertsaal. Auch die Umgebung ist so wohlwollend, man kommt zur Ruhe und kann sich auf seine Arbeit konzentrieren.

Informationen zu den Studiengängen und zur Bewerbung: www.vlk.ac.at, sekretariat@vlk.ac.at