22. März: Vincent Pfäfflin

Ravensburg, Schwörsaal: „ist die Welt noch ganz dicht, oder liegt´s an mir? Bin ich nicht ganz dicht?“ Es sind die großen Fragen des Lebens, denen sich Vincent Pfäfflin in seinem neuen Programm stellt. Er hat viel Zeit damit verbracht, so dicht wie möglich zu sein.

Immer dichter wollte er werden. Aber je dichter er wurde, desto undichter fühlte er sich. Deswegen ist er jetzt nicht mehr ganz so dicht. Der Nebel im Hinterstübchen lichtet sich und macht Platz für Beobachtungen aus dem Alltag – manche glasklar, andere schleierhaft. Lässig, mit Scharfsinn und ausgefeilten Wortspielen präsentiert uns Vincent Pfäfflin, wie er Dinge, die er nicht versteht und solche, die ihn nicht verstehen, verständlich und unverständlich macht.
www.liveinravensburg.de

12. und 23. März: Supergute Tage

Landestheater Schwaben, Memmingen: Oder die sonderbare Welt des Christopher Boone - von Simon Stephens nach dem Roman von Mark Haddon: SUPERGUTE TAGE ist ein spannender, witzig-anrührender und intelligenter Abend über das Erwachsenwerden,...

über verloren geglaubte Hoffnungen zersplitterter Familien und eine sehr besondere Art die Welt zu sehen.
Alles beginnt mit einem Mord. Der Nachbarshund Wellington liegt mit einer Mistgabel im Bauch auf dem Rasen. Um sieben Minuten nach Zwölf findet ihn der fünfzehnjährige Christopher und wird schnell verdächtigt, die Tat begangen zu haben. Das ist der Beginn einer Kriminalgeschichte und Christopher ist ihr Erzähler und Detektiv. Er weiß beinahe alles über Mathematik aber nur sehr wenig über Menschen, denn der Umgang mit ihnen versetzt ihn schnell in Panik. Er liebt Primzahlen und die Wahrheit. Er liebt die Farbe Rot und er hasst Gelb und Braun. Noch viel mehr hasst er es, angefasst zu werden und geht nie weiter als bis ans Ende der Straße. Die Ermittlungen der Polizei scheinen schnell abgeschlossen zu sein und Christopher beschließt, den Täter selbst zu finden. Er bricht aus seiner bisher eng abgesteckten Welt aus und wagt sich weit über ihre Grenzen hinaus.
Mit seinem Erstlingsroman „The Curious Incident oft the Dog in the Night-Time“ schuf Mark Haddon 2003 ein internationales Kultbuch. Simon Stephens, der für die Bühnenadaption verantwortlich zeichnet, zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Dramatikern Europas. Altersempfehlung: 12+.

 

Aufführungen: 12. und 23. März 2019, 26. Mai, 5. und 6. Juni.

23. März: Münchener Kammerorchester

Konzerthaus Ravensburg: Der in Armenien geborene Cellist Narek Hakhnazaryan begeistert gemeinsam mit dem Münchener Kammerorchester mit W. A. Mozarts »Serenata notturna« und...

Louise Farrencs Sinfonie Nr. 3 als auch mit dem Paradestück jedes Cellisten – Camille Saint-Saëns’ erstes Cellokonzert.
Das Konzert wird von dem jungen Briten Duncan Ward geleitet. Er stand bereits mit 13 Jahren bei der Aufführung seines eigenen Musicals zum ersten Mal am Dirigentenpult. Auch Narek Hakhnazaryan erhielt bereits als Teenager Stipendien, die ihm seine exzellente musikalische Ausbildung ermöglichten. 2011 hat er sich durch seinen Gewinn des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs weltweit als einer der herausragendsten Cellisten seiner Generation etabliert.
Karten bei: 0751 82-800 und www.reservix.de

2. bis 23 März: Nacht Ohne Sterne

Theater KOSMOS, Bregenz: Eine Stadt, irgendwo in Europa. Die Wege ihrer Bewohner kreuzen oder trennen sich für immer in dieser sternlosen Nacht.

Ständig heulen die Sirenen, auf den Straßen wird dauerdemonstriert. Zwei Männer werden getötet, einer im Theater, einer auf der Straße; ein Dritter, todkrank, stürzt sich aus dem Fenster. Es geht um Spielschulden und Schuldgefühle, um Existenzängste, um Sicherheit und um die Sehnsucht nach ein wenig Glück. Eine Schauspielerin mit Engelsflügeln rettet den einen und verlässt den anderen, eine Ärztin opfert sich im Beruf auf, ein Mädchen treibt ziellos durch die Straßen. Der Tod gesellt sich zu ihr, gibt ihr den Abschiedsbrief ihres Vaters. Er weiß als Einziger immer was zu tun ist, erledigt seine Arbeit – effizient und professionell. Spät (zu spät) treffen in der „Bar a nox“ (fast) alle aufeinander. Betrunken "spazieren" sie durch den Friedhof ihrer Träume. In der Morgendämmerung setzt sich die Freiheitstatue zu dem Mädchen. Nach 130 Jahren ist sie auf der Suche nach ein bisschen tatsächlicher Freiheit. „Nacht ohne Sterne“ erzählt vom Dünnerwerden der Zivilisationsdecke in einer Zeit, in der terroristische Gewalt und soziale Ungleichheit Rechtspopulisten in die Hände spielen und die Gesellschaft sehr zerrissen scheint.


Vorstellungen 2., 8., 9., 14., 15., 16., 21., 22., 23. März, jeweils um 20 Uhr | Sonntagsvorstellung 10. März um 17 Uhr.
www.theaterkosmos.at

16. und 23. März: Pam Pam Ida und Hyperion Trio

Isnyer zwischentöne: Die aufstrebende Band Pam Pam Ida präsentiert am 16. März im Adlersaal ihr aktuelles Programm „Die gwohnte Gäng“. Bei der Band trifft bayerische Tradition auf elektronische Sounds und klassische Streicher, sie kreieren dabei ihren ganz eigenen Stil. Lustige Geschichten zwischen den Songs folgen auf Songtexte mit Taschentuchpotenzial, um gleich danach ins Schleuderprogramm einer Disconummer geschickt zu werden.
Die Reihe Klavier Plus, rundum den Schimmel-Flügel des Refektoriums im Schloss Isny, präsentiert am 23. März das Hyperion Trio. Unterstützt wird die Kammermusikreihe von der Dr. Renate und Karl Schuh Stiftung.
Das Hyperion Trio hat sich seit seiner Gründung 1999 international einen hervorragenden Namen gemacht und ist gefragter Gast bei Konzertpodien und Festivals. Zahlreiche CD-Produktionen dokumentieren darüber hinaus die Bandbreite seines Repertoires. Klavier, Geige und Cello fügen sich hier zu einem musikalischen Genuss zusammen.
Nähere Informationen zur Veranstaltungsreihe unter www.isny.de