Anmeldung Sonderschau Bella Italia

Klassikwelt Bodensee 2017 (19. bis 21. Mai, Messe FN): Italofans dürfen ihre eigenen Oldtimer ausstellen - Klassikwelt Bodensee 2017. bedient mit der Sonderschau „Bella Italia“ das volle Klischee Italiens. Kulinarisch, musikalisch und vor allem in Sachen Mobilität werden die Bewohner des europäischen Stiefels hoch geachtet. In der Sonderschau ‚Bella Italia‘ auf der Klassikwelt Bodensee geht es um die Klassiker aus Italien: Ferrari, Knutschkugel Fiat 500, Vespa, Ape, Ducati, und viele mehr. Mitmachen/Mitausstellen kann jeder, der einen schönen Klassiker aus Italien in der Garage stehen hat. Egal ob zwei, drei oder vierrädrig. Bewerbungen bis 1. April mit Fotos des Exponats an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

11. März: Führung: Tod im Moor – Moorleichen

Naturschutzzentrum Wurzacher Ried: Tod im Moor – heißt die spannende Führung durchs Wurzacher Ried, die neu im Programm des Naturschutzzentrums ist und erstmals am Samstag, 11. März um 14 Uhr stattfinden wird. In Mitteleuropa sind bisher ca. 1000 Funde von Moorleichen und deren Teile bekannt. Wie kamen diese Menschen ins Moor, lagen Verbrechen vor oder waren es Opfergaben? Was passiert mit den Körpern bei der Mumifizierung? Moorleichen bieten aufgrund ihres oft ausgezeichneten Erhaltungszustandes eine einmalige Gelegenheit, Schlüsse darüber zu ziehen, wie die Menschen damals gelebt haben, welche Essgewohnheiten sie hatten, woran sie erkrankt und schlussendlich gestorben sind. Der ausgezeichnete Erhaltungszustand dieser Leichen in besonderen Fällen bis hin zu den individuellen Gesichtszügen erlaubt es einem Menschen der damaligen Zeit förmlich „ins Gesicht zu sehen“. Diese Möglichkeit der Begegnung erklärt die Faszination, die Moorleichen auf viele Menschen ausüben.

Bei einem Spaziergang durchs Wurzacher Ried mit Moorführer und Kriminalbeamte Detlef Stoll begeben sich Teilnehmer dieser Führung auf die Spuren des Todes im Moor und beschäftigen sich unter anderem mit der Frage der Entstehung und Interpretation solcher Funde. Eine anschließende Einkehr in gemütlicher Runde ist vorgesehen.
Termine: Samstag, 11. März und 28. Oktober 2017, jeweils um 14 Uhr. Treffpunkt: Oberschwäbisches Torfmuseum, Dr. Harry-Wiegand-Str. 4/1, 88410 Bad Wurzach.
1,5 Stunden, Erwachsene 5 Euro, für Kinder 2,50 Euro. Familienkarte 10 Euro www.wurzacher-ried.de

Bis 18. Juni: Dornier Museum hebt ab in neue Galaxien

Feiern, tanzen und staunen unter Flugzeugen: Das Dornier Museum hebt ab in seine fünfte Veranstaltungssaison – und diesmal mit Warp-Antrieb. Passend zur Sonderausstellung „Science & Fiction - 50 Jahre Raumschiff Enterprise“ gibt’s Partys á la „Star Trek“, dazu beliebte Rockbands, einen Yoga-Tag, spannende Vorträge und erstmals die Klingende Bergweihnacht. Ein Museum als Event-Location: Das Dornier Museum für Luft- und Raumfahrttechnik hat sich als gefragter gesellschaftlicher Treffpunkt etabliert. Nach dem Besucheransturm im Sommer ist das Herbst- und Winterprogramm wieder mit bewährten und neuen Highlights gespickt.

Tanzen mit Captain Kirk
Der Museumshangar hat sich als einzigartiger Dancefloor etabliert. Mehrere Partys stehen im Stern der neuen Ausstellung „50 Jahre Raumschiff Enterprise“, die am 28. Oktober eröffnet wird. Mehrere Star Trek-Party-Nächte mit Hits der 60er, 70er und 80er Jahre machen Luft auf unendliche Weiten: Am 12. November geht´s los mit der Star Trek „The Original Series-Party“ mit Sound aus den Sechzigern, als Captain Kirk, Spock und Uhura die TV-Bildschirme stürmten. Am 29. Dezember knallen schon vor Silvester die Raketen mit der „The Next Generation“ Star Trek-Party um Captain Picard zum Sound der 80er Jahre. Die Sonderschau ist zu allen Partys geöffnet; im Cineball laufen die entsprechenden TV-Serien und das Do-X Restaurant lockt mit Star Trek-Spezialitäten. Science-Fiction-Kostüme jeder Art sind willkommen; die schönsten Outfits werden prämiert.

Der Hangar rockt und schunkelt
Freunde guter Rockmusik kommen wieder richtig auf ihre Kosten. Los geht’s mit der schon traditionellen Oldie-Dance-Night am 1. Oktober; die Akustik-Band „Unplaqued Prochecked“ um Museumsdirektor Berthold Porath spielt am 15. Oktober beliebte Hits in „natürlichem“ Sound. Die oberschwäbische Kultband „Easy Livin‘“ rockt am 5. November den Sound der 60er und 70er und die Classic Rock Band „Helter Skelter“ heizt wie jedes Jahr zum Abtanzen ein, diesmal am 26. November. Als Weihnachts-Special mal was ganz anderes: Hansy Vogt und seine klingende Bergweihnacht zaubern am 16. Dezember Stadel-Atmosphäre in den Flugzeughangar. Mit dabei: Die Cappucinos, die Feldberger, Sängerin Liane und die unsterblichen Wildecker Herzbuben. Ein stimmungsvolles Konzert zum Schunkeln, Abschalten, Träumen und mit bayerischem Buffet im Do-X Restaurant.

Yoga, Lyrik und Genüsse
Die „Yogawelten“ bieten am 28. Oktober Schnupperkurse zu sämtlichen Yoga-Arten, Vorträge, Modenschauen und vegane Köstlichkeiten. Bereits zum zweiten Mal treffen sich am 13. November Lyriker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum dichterischen Wettstreit im „Poetry Slam“. Beim Raumfahrtabend am 16. November geht es um die Zukunft unseres Blauen Planeten. Das Do-X Restaurant lädt nicht nur jeden 1. Sonntag im Monat zum Brunch, sondern bald wöchentlich zum festlichen Advents-, Weihnachts- und Neujahrsbrunch.

Tickets zu den Veranstaltungen gibt es ab sofort im Dornier Museum Friedrichshafen oder online unter www.reservix.de. Mehr Informationen unter www.dorniermuseum.de

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25. Februar bis 11. Juni: Durch Zeit und Raum. Aktuelle Arbeiten von Robert Schad

Kunstmuseum Ravensburg: Der 1953 in Ravensburg geborene Künstler Robert Schad gehört zu den renommiertesten Stahlbildhauern seiner Generation. Er studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe (1974-1980). Bereits während des Studiums entdeckte er das Material Stahl für sich und fertigte im Rahmen eines Wilhelm Lehmbruck-Stipendiums erste Großplastiken für den Außenraum. Ausgehend von der Zeichnung, mit der er zunächst seismografisch auf emotionale und geistige Impulse sowie atmosphärische Kontexte reagiert, entstehen durch Verschweißen von massiven Vierkantstahlstreben komplexe Linien-Skulpturen. ...

...Robert Schad nimmt den roten Faden einer gestischen Linienzeichnung Anfang der 1970er Jahre auf. Zu Beginn seines Studiums an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe entscheidet er sich für die Linie als primäres Ausdrucksmittel: „Die Linie“, so Robert Schad, „verkörperte für mich von da an eine innere Achse, auf ihr baute ich meine Existenz. Meine Linie ist deshalb keine anonyme gedachte Linie, sondern ein Abbild meiner eigenen körperlichen Befindlichkeit.“
Die Art und Weise wie Schad das industrielle Material Stahl mit eigenen psychischen und physischen Energien auflädt, kennzeichnen ihn als einen postavantgardistischen Künstler. Seine stählernen Raumzeichnungen sind letztlich abstrakte 'Selbstbilder' eines authentisch körperbezogenen Denkens und Fühlens.
Robert Schad lebt und arbeitet in Portugal und Frankreich. In Frankreich hat er 2004 nicht nur seinen eigenen Skulpturenpark eröffnet (Larians) sondern 2016 auch einen mit 50 Werken ausgestatteten über 300 Kilometer langen tremporären Skulpturen-Parcours in der Bretagne realisiert.
Für das Kunstmuseum Ravensburg hat Robert Schad eine spektakuläre ortsspezifische Rauminstallation mit eigens für die Ausstellung konzipierten Arbeiten entwickelt.
www.kunstmuseum-ravensburg.de

Bis 23. April 2017: Schulmuseum Friedrichshafen "Den Aufbruch wagen..

„Den Aufbruch wagen – Das Königin Paulinenstift und seine Lehrerin Lina Bögli“: Vvom 10. Mai 2016 bis 23. April 2017 zeigt die Ausstellung „Den Aufbruch wagen – Das Königin Paulinenstift und seine Lehrerin Lina Bögli“ die Geschichte des Friedrichshafener Stifts und der Schweizer Schriftstellerin, Weltreisenden und Lehrerin Lina Bögli (1858-1941). „Ein Mann zu sein, das wäre Freiheit! Was ich wohl tun würde, wenn ich ein Mann wäre? Gewiß große Reisen machen.“ – so sinnierte Lina Bögli, um zum Ergebnis zu kommen: Warum sollte sie als Frau nicht...

...auch eine Weltreise unternehmen? Die Lehrerin startete 1892 daraufhin eine Weltreise. Schlussendlich war sie zehn Jahre unterwegs und ihr Roman „Vorwärts“, den sie anschließend in Englisch und Deutsch über die Reise verfasste, machte sie international berühmt. Die Ausstellung wirft ein Schlaglicht auf ihr Leben und ihre Reisen, aber auch auf ihre Zeit in Friedrichshafen. Von 1907 bis 1910 unterrichtete Lina Bögli am Königin Paulinenstift. Ihr Wirken an dieser Schule und ihre Beobachtungen rund um die Stadt Friedrichshafen, die sie in ihrem Tagebuch festhielt, stehen ebenfalls im Fokus.

Einen weiteren Themenschwerpunkt der Ausstellung bildet das Königin Paulinenstift in Friedrichshafen. Hier werden die wechselhaften Episoden der Entwicklung des Instituts für Höhere Mädchenbildung gezeigt und das Leben in einer Lehranstalt mit internationalem Flair beleuchtet. Dieses Mädcheninternat mit großer Strahlkraft wurde in einer Zeit aufgebaut, in der Mädchenbildung staatlicherseits noch vernachlässigt wurde.

1856 taten sich in einer Privatinitiative Vertreter der protestantischen Kirche, der lokalen Wirtschaft und des württembergischen Königshauses zusammen und gründeten die erste Höhere-Töchter-Schule in Friedrichshafen. Die Unterstützung des Königshauses, in Person von Königin Pauline, sicherte dem Institut von Anfang an überregionale Ausstrahlung.

Trotz zunehmender Reglementierung des staatlichen Schulwesens ab 1900 konnte das Stift seine Ausnahmestellung behalten und erreichte seinen Zenit in den frühen 1930er Jahren. Den Repressionen im Nationalsozialismus folgte ein schwieriger Wiederaufbau. Die Ausstellung dokumentiert die über 100-jährige Geschichte des Paulinenstifts vom Beginn bis zur Schließung der Schule 1974.

Die Ausstellung wird vom Freundeskreis Schulmuseum e.V. kuratiert.