Bis 23. September: Schulmuseum Friedrichshafen

Platz nehmen in der Geschichte…auf Schulbänken, in denen die Kinder anno dazumal das Lesen, Schreiben und Rechnen lernten. Original eingerichtete Klassenzimmer von 1850, 1900 und 1930 lassen Sie im Schulmuseum Friedrichshafen hautnah erleben, wie Schule früher war.

Neue Sonderausstellung: Kult! auf dem Schulhof
Poesiealbum, Gummitwist und Tamagotchi. Spielzeug, Cliquenbildung und Jugendsprache – was ist Kult? Und welche Rolle spielte er damals und spielt er heute bei Kindern und Jugendlichen in der Schule? Diesen Fragen geht das Schulmuseum seit 5. Juli in der neuen Wechselausstellung „Kult! auf dem Schulhof“ nach. Ein vielfältiges Programm aus Sonderführungen, Workshops, Lesungen und Filmen begleitet die Ausstellung.

Programm
Donnerstag, 10. August, bis Samstag, 12. August
Lesung unter dem Apfelbaum – Literatur und Picknick im Schulmuseumsgarten
In Kooperation mit dem Medienhaus am See lädt das Schulmuseum zu Lesungen aus Kultbüchern ein – im stimmungsvollen Museumsgarten, der für drei Tage zur Picknick-Oase wird.

Dienstag, 15. August, 10 bis 15 Uhr, sowie
Dienstag, 5. September, 10 bis 15 Uhr
Komm mit auf Zeitreise! Ein Tag wie vor 100 Jahren
Workshop-Kooperation von Zeppelin Museum und Schulmuseum für Kinder von 8 bis 11 Jahre. Im Schauhaus im Zeppelindorf und im Schulmuseum leben die Kinder das Leben wie vor 100 Jahren.

Samstag, 2. September, 13 bis 17 Uhr
Großes Sprühen gegen Ende der Sommerferien. Spraypainting-Workshop
Gemeinsam mit Künstler Moses erschaffen Jugendliche mit Spraydose und Pinsel comicartige Bildwelten auf der Leinwand. Workshop für Jugendliche ab 12 Jahre.

Samstag, 23. September, 13 bis 17 Uhr
Hula-Hoop-Workshop in Kooperation mit der ZirkusAkademie
Das wird Kult! Die Teilnehmer basteln selbst einen Hula-Hoop und suchen anschließend gemeinsam nach dem besten Hüftschwung. Workshop für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahre sowie für Erwachsene.

Weitere Informationen, Anmeldung sowie die Termine der Sonntags- und Ferienführungen unter www.schulmuseum-fn.de

Bis 3. Oktober: Die „Bubbleheads #3“

Museum Ravensburger: Der Ravensburger Künstler und Karikaturist Rainer Weishaupt zeigt die sogenannten Kopffüßler rund um das Thema „Spielen“. Die Sonderausstellung ist im Museumseintritt enthalten „Wir freuen uns sehr, dass Rainer Weishaupt als regionaler Künstler seine Kunstwerke bei uns im Museum Ravensburger präsentiert“, freut sich Carlo Horn, Geschäftsführer des Museum Ravensburger. „Die Ausstellung passt von der Thematik und Aufmachung der einzelnen Bilder perfekt zu uns. Außerdem können wir unseren Besuchern dadurch einen attraktiven Mehrwert bieten.“ Über 30 verschiedene Werke werden im Innenhof des Museums sowie dem ehemaligen Gartenhaus gezeigt.

16. September bis 14. Oktober: Ute Drescher – Malerei

Bad Grönenbach, Galerie Seidenlicht: Ute Drescher beginnt schon früh mit ihrer künstlerischen Auseinandersetzung, ab 1982 zunächst mit keramischen Objekten und Collagen, später mit Malerei, Objektkunst, Assemblagen. Der besondere Reiz ihrer aktuellen Arbeiten liegt in der Verbindung von Kohlezeichnung mit Öl- und Acrylfarben. Figurative Darstellungen und Portraitzeichnungen mit Kohle auf Leinwand zeigen das Thema auf, die reduzierte Farbigkeit hebt den Ausdruck noch hervor. Die Figuren erscheinen verhalten, nachdenklich, wie in Erwartung zu verharren, sie strahlen dabei eine eigentümliche Ruhe aus. Eintritt frei. Öffnungszeiten: Di bis Fr 10 bis 18 und Sa 10 bis 14 Uhr
www.seidenlicht.de

Bis 3. Oktober: Rupert Eder: Hommage an den Raum

Neuen Schloss Kißlegg: Malerei im Dialog mit den Plastiken von Rudolf Wachter: Was macht ein Bild mit einem Raum, welche Wirkung haben Farben und Bildgrößen? Diesen Fragen wird der Maler Rupert Eder im Rahmen seiner Ausstellung „Hommage an den Raum“ nachgehen. Seine teils großformatigen Bilder werden dabei in den Dialog mit den Holzskulpturen des Münchner Bildhauers Rudolph Wachter treten.

Rupert Eder ist ein Maler im traditionellen Sinn. Fasziniert von den Möglichkeiten und Bedingungen der Malerei, verleiht er den verwendeten Materialien – Leinwand, Leinen, Aquarellpapier und einer Vielzahl an Farbpigmenten – Wert und Bedeutung. Für seine Kunstrichtung gibt es bis dato noch keinen Begriff. Liniengeflechte, Farbfelder, Farbbalken, die scheinbar nebeneinander gesetzt wurden oder sich gegenseitig überlagern, präsentieren sich ausdrucksstark dem Betrachter. Jede seiner Farben mischt der Künstler selbst. So kommen teilweise bis zu 15 unterschiedliche Pigmente zusammen, die wiederum individuell auf das einfallende Licht und den Raum wirken. Stillstand gibt es in Eders Schaffen genauso wenig wie in seinen Arbeiten selbst. Lebendigkeit, Dynamik und seine Freude an Farben, machen das Betrachten der Bilder zu einem sinnlichen Ereignis.
Öffnungszeiten Di, Do, Fr. 14 bis 17 Uhr. Sonn- und feiertags von 13 bis 17 Uhr. Vernissage am Sonntag, 6. August 2017 um 11:15 Uhr. Der Künstler wird anwesend sein.

Bis 15. Oktober: We love Animals

Kunstmuseum RV: Unter dem Titel We love Animals widmet das Kunstmuseum Ravensburg dem Tier eine große Sommerausstellung. Die Schau nimmt aus kunst- und kulturwissenschaftlicher Perspektive die Mensch-Tier-Beziehung vom 18. Jahrhundert bis heute in den Blick. Die in der Ausstellung vertretenen Tierbilder spiegeln aufs anschaulichste wie sich der Mensch über die Jahrhunderte zum Tier ins Verhältnis gesetzt hat.

Angefangen mit den, aus einem naturwissenschaftlichen Interesse entstandenen, Darstellungen des wilden und exotischen Tieres des 18. Jahrhunderts, über die idealisierten Tierporträts der Romantik, bis hin zur Animalisierung der Kunst im Expressionismus und dem Einsatz lebender bzw. toter Tiere in der Performancekunst der 1960er Jahre folgt die chronologische Präsentation der Entwicklung einer empathischen Tier-Mensch-Beziehung bis in die Gegenwartskunst.