24. und 26. August: Volkstümliche Stars in Altusried

Kasthelruther Spatzen und Egerländer auf der Freilichtbühne: Altusried, Freilichtbühne: Auch nach mehr als drei Jahrzehnten im Rampenlicht erklimmen sie immer neue Gipfel: Die erste Goldauszeichnung der Kastelruther Spatzen liegt inzwischen zwar schon über 30 Jahre zurück, aber die Erfolgskurve dieser Südtiroler Institution zeigt gleichwohl noch immer steil nach oben. Live am 24. August. Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten am 26. August: Mittlerweile eine liebevoll gepflegte Tradition ist es, dass der alljährliche Saison-Höhepunkt das „Große Egerländer-Open Air“ ist. Dieses findet 2017 schon zum fünften Mal in Altusried statt. Nicht ohne Grund, denn im August 2016 feierten rund 3.000 Fans begeistert „ihre“ Egerländer auf der dortigen Freilichtbühne.

Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, sowie im Internet unter www.eventim.de und www.semmel.de

28. Juni: Hexenverfolgung in Oberschwaben

Ravensburg, Museum Humpis Quartier: Schwaben im 16. und 17. Jahrhundert, Werwölfin, Kinderhexen und Blutreliquie. Die Hexenverfolgung in der Landvogtei Schwaben im 16. und 17. Jahrhundert (Vortrag von Prof. Dr. Johannes Dillinger): Konkrete Anklagen wegen Hexerei gingen in Schwaben ähnlich wie in ganz Deutschland nicht nur auf kirchlichen Einfluss zurück, sondern auf Gerüchte um schädigende Magie, die unter den ‚normalen‘ Leuten, den Bauern und Bürgern, umliefen.

Im Raum Altdorf sprachen diese Gerüchte u.a. von krank gehexten Kindern, von gestohlenen Hostien und von Werwölfen. Eine besondere Rolle spielten in der Region Hexereianklagen gegen Kinder. Eine Besonderheit in der Landvogtei Schwaben ist der Einfluss, den der Heilig Blut Kult von Weingarten indirekt auf die Hexenprozesse hatte. Der Kult Weingartens hat dazu beigetragen, dass es in der Region zu wenigen Hexenprozessen kam. Missernten, die sonst oft als Hexerei erklärt wurden, hat Weingarten auf andere Weise gedeutet und damit den Hexenverfolgungen Energie entzogen. Der Vortag beginnt um 19.30 Uhr

29. Juli: Lindauer-Insel-Symphonie

Lindau, Forum am See: Ein Klavierabend mit der Berliner Pianistin Natalia Ehwald: Motto des Abends „Fantasias for Piano„ mit Werken von Franz Schubert und Robert Schumann. Mit im Gepäck hat Sie Ihre letzte CD „Fantasias for Piano“. Die Kritiken lobten ihr herausragendes empathisches Spiel, insbesondere die Darbietung der Sonate Nr. 18 G-Dur von Franz Schubert (Weltklasse). Karten im Vorverkauf im Lindau Park am i Punkt, Tel. 08382–277560 und Restkarten an der Abendkasse.

Bregenzer Festspiele

Tresorraub, Töneschmuggler und Oper unter Wasser, Jugend- und Kinderprogramm „Crossculture“ lädt zum Mitmachen ein: Wie jung die 400 Jahre alte Kunstform Oper sein kann, lässt crossculture auch in diesem Sommer hörbar, sichtbar und greifbar werden. Das Kinder- und Jugendprogramm lädt in seiner 22. Auflage erneut zum Mitmachen und Mitgestalten ein. Die Bregenzer Festspiele möchten Menschen zwischen 5 und 26 Jahren einen lustvollen, unkonventionellen Zugang bieten und die individuelle Kreativität fördern.

Dazu geht's 2017 nicht nur auf und hinter die Seebühne, sondern sogar unter Wasser. Wenn die Opernbesucher des Spiels auf dem See wüssten, was im selben Moment direkt unter der Seebühne geschieht, würden sie auch gerne eine Zauber-Alge, ein See-Monster oder einen Opern-Frosch treffen. Die Bewohner des Bodensees jedenfalls strömen in die Bregenzer Bucht, um am Seegrund eine Aufführung von Quarmen zu erleben. Klar, dass die Jüngsten im Rahmen des Fest des Kindes mit dabei sind. Die Festspiel-Traditionsveranstaltung für Kinder von 6 bis 11 Jahren lädt an sechs Tagen in der Volksschule Weidach zum Basteln, Spielen, Singen und Tanzen. Am Finaltag heißt es „Vorhang auf!“ für Quarmen. Eltern, Verwandte und Bekannte sind willkommen, ab- und einzutauchen in die Festspielwelt der Kinder. Restplätze sind vorhanden.
Außerdem gibt es im Crossulture-Programm Musikworkshops, eine Musikkomödie zum Mitmachen, Konzertprogramme, und mehr.

28. Juni und 5. Juli: Sonnenuntergang mit Musik

Veitsburg in Ravensburg: Gibt es einen schöneren Ort in Ravensburg, um den Sonnenuntergang zu genießen als hoch oben auf der Veitsburg? Nein, und deshalb wird er musikalisch untermalt von den Ensembles des Stadtorchesters Ravensburg. Am Mittwoch 28. Juni gibt die BigBand des Stadtorchesters Swing-, Jazz-, Rock- und Popmusik zum Besten. Zwei Wochen darauf, am Mittwoch, 5. Juli musizieren dann die Turmbläser. Die Zuhörer erwartet ein sommerliches Blechbläserkonzert über den Dächern der Stadt. Beginn ist jeweils um 21 Uhr. Der Eintritt ist frei.