Meine Berufung: Menschen stark machen - meine Weiterbildung: Heilpädagogik 

„Inklusion“, „Partizipation“, „Sozialräume nutzen“: Als Fachkraft in einer KiTa, einer Schule oder einer Einrichtung der Jugend- oder Behindertenhilfe stehen Sie vor vielfältigen Herausforderungen. Sie suchen neue Kompetenzen, vielleicht sogar ein neues Selbstverständnis in Ihrer Berufsrolle. Sie sind herausgefordert, Vielfalt zu gestalten, neue Perspektiven zu denken, Teilhabe zu ermöglichen und Zukunft in den Blick zunehmen − um die Menschen, die Sie begleiten, stark zu machen.


Die dreijährige berufsbegleitende Weiterbildung für staatlich anerkannte ErzieherInnen, HeilerziehungspflegerInnen oder Fachkräfte mit vergleichbarer Ausbildung umfasst folgende Module

Heilpädagogik als handlungsleitende Disziplin 150 Std
Ethik und Recht als Grundlage heilpädagogischen Handelns 120 Std
Heilpädagogische Beziehungsgestaltung 150 Std
Bio-psycho-soziale Grundlagen von Teilhabe 400 Std
Heilpädagogische Handlungskonzepte 420 Std
Führung und Management 150 Std
Dokumentation und wissenschaftliches Arbeiten  60 Std
Angeleitete heilpädagogische Fachpraxis 350 Std

Bewerben Sie sich jetzt und profitieren Sie von unseren Stärken! 
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Tel.: 0751 3515626

 

 

 

 

Heilerziehungspflege – Ein Berufsfeld mit Zukunft!
Heilerziehungspfleger-/ Heilerziehungspflegerinnen sind Fachkräfte für Teilhabe, Bildung und Pflege. Sie assistieren Menschen mit verschiedensten Einschränkungen oder auch psychischen Erkrankungen aus allen Altersgruppen.
So erstrecken sich die Einsatzfelder über Kindergärten, Jugendhilfeeinrichtungen, Schulen, Förder- und Betreuungsstätten, Werkstätten, unterschiedliche Wohnformen und Psychiatrische Kliniken. Heilerziehungspfleger-/ Heilerziehungspflegerinnen gelten als die Fachkräfte für qualifizierte Assistenz, wenn es um das neu eingeführte Bundesteilhabegesetz (BTHG) geht. 
Die Ausbildung wird in zwei Formen angeboten:
In der Form WTP (Wechsel Theorie-Praxis) findet die Ausbildung dual an einer Praxisstelle und 2 Tage die Woche am Institut statt. In der Form MB (mit Berufspraktikum) findet die Ausbildung zwei Jahre vorwiegend am Institut statt und die fachpraktische Ausbildung gestaltet sich geblockt im 3. Ausbildungsjahr (Berufspraktikum).
Die Ausbildungsform MB bietet hierbei einige Besonderheiten:
• Förderung über elternunabhängiges Aufstiegs- BAföG!
• Die Möglichkeit, die Fachhochschulreife zu erwerben
• Außergewöhnliche Praktika und Projekte währende der ersten beiden Ausbildungsjahre (Reisen mit Menschen mit Assistenzbedarf, Inklusionsprojekte, Organisation und Durchführung von spannenden Bildungsangeboten für Menschen mit Assistenzbedarf)
• Individuelle Schwerpunktbildung im Musischen Bereich 
• Im 3. Ausbildungsjahr (Berufspraktikum) können zwei Monate im Europäischen Ausland absolviert werden. (Gefördert über Erasmus+)
Die Ausbildung bietet sich auch besonders für Interessenten an, die eine fundierte, praxisorientierte Ausbildung einem Studium vorziehen oder voranstellen möchten. Einzelne Hochschulen erkennen die Ausbildung zur Anrechnung für Studiengänge im pädagogischen Bereich an.

 

 

 

 

Generalistische Pflegeausbildung am Institut für Soziale Berufe 
Die generalistische Pflegeausbildung – oft verkürzt nur „Generalistik“ genannt – wird ab dem kommenden Ausbildungsjahr 2020 bundesweit angeboten. Sie vereint drei Berufe, die bisher getrennt ausgebildet wurden: Krankenpfleger, Kinderkrankenpfleger und Altenpfleger. Die Ausbildung geht über drei Jahre und nach bestandenem Examen dürfen sich die Absolventinnen und Absolventen Pflegefachmann oder Pflegefachfrau nennen.
Durch die Vereinheitlichung der Pflegeausbildung ab 2020 stehen den Pflegefachkräften künftig alle drei Fachgebiete der Pflege, also Alten-, Kinderkranken- und Krankenpflege, offen. Auch die Wahl des Ausbildungsortes schränkt die spätere Berufswahl nicht mehr ein, da die Generalistik bundesweit im nächsten Jahr eingeführt wird und auch europaweit anerkannt wird. 
Die generalistische Pflegeausbildung gliedert sich in einen schulischen und in einen betrieblichen Teil. Der theoretische Part findet in einer staatlichen oder staatlich anerkannten Pflegeschule statt und die betriebliche Ausbildung wird in verschiedenen Pflegeeinrichtungen wie zum Beispiel Krankenhaus, Altenheim, Psychiatrie oder im ambulanten Dienst durchgeführt.
Auch das Institut für Soziale Berufe bietet in Ravensburg sowie in Wangen, Bad Wurzach und Ulm ab dem 01. September 2020 die generalistische Pflegeausbildung auf einer werteorientierten christlichen Perspektive an.