Allgäuer Museumsmacherinnen gründen das Museumsnetzwerk Allgäu

Die Allgäuer Museumslandschaft ist längst kein Geheimtipp mehr, aber nun intensivieren die Museen ihre Zusammenarbeit. Museumsmacherinnen aus dem ganzen Allgäu trafen sich im Oktober im Bergbauernmuseum in Diepolz und gründeten das Museumsnetzwerk Allgäu.

Sie kommen aus sechs Landkreisen, zwei Regierungsbezirken und zwei Bundesländern und haben sich zusammengeschlossen um gemeinsame Projekte umzusetzen. Seit drei Jahren treffen sich Leiterinnen und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen verschiedener Allgäuer Museen bereits in loser Folge und tauschen sich über ihre Arbeit aus. Dabei entstand die Idee zu einem Netzwerk. „Unser Ziel ist eine bessere interne Vernetzung, der wissenschaftliche Austausch und das Sichtbarmachen unserer Vielfalt nach außen“, sagt Angelika Schreiber, Leiterin des Deutschen Hutmuseums.
Neben konzeptionellen und wissenschaftlichen Aufgaben gibt es eine große Bandbreite an Themen, die alle Häuser betreffen. Museumsarbeit bedeutet neben der Planung und Organisation von Sonderausstellungen und dem Umgang mit der Museumssammlung eben auch Versicherungsfragen zu klären, Bauprojekte zu steuern, Marketing- und Pressemaßnahmen zu entwickeln und oftmals mit schmalen Budgets zu haushalten.
Die Gastgeberin Catrin Weh vom Bergbauermuseum in Diepolz verweist auf den Mehrwert des Allgäuer Museumsnetzwerks: „Hier können wir von unseren gemeinsamen Erfahrungen profitieren und sinnvolle Synergien schaffen.“

Berufsstart bei Dethleffs – 50er Marke geknackt

21 junge Menschen starten in ihre Berufsausbildung bzw. ihr Duales Studium: So viele wie noch nie! Mit dem Berufsstart 2018/19 im September bzw. bei den Studierenden im Oktober stieg die Ausbildungsmannschaft beim größten Ausbildungsbetrieb in Isny im Allgäu auf insgesamt 55 Personen an.

Dabei konnten allein bei den Holzmechanikerinnen und Holzmechanikern neun junge Menschen ins Berufsleben starten. Mit 25 Auszubildenden machen sie fast die Hälfte der Mannschaft aus. Das Angebot bei Dethleffs ist groß: Inzwischen haben interessierte junge Menschen die Möglichkeit aus 12 verschiedenen Ausbildungs- und Studienrichtungen zu wählen. Tendenz steigend!

Übernahmequote liegt bei nahezu 100%
Gemeinschaft wird bei Dethleffs großgeschrieben. So ist den beiden Ausbildungsleitern, Melanie Schlachter und Alwin Zengerle, sehr wichtig, die Mannschaft über die Ausbildungszeit zusammenzuhalten. Ein Ansatz ist der gemeinsame Azubiausflug gleich zu Beginn der Ausbildung. Weitere Aktionen über die gesamte Dauer von zwei bis drei Jahren hinweg – je nach Beruf – folgen. Am Ende der Ausbildung sollen die Absolventen gerne auf ihre Zeit bei Dethleffs zurückblicken und vor allem für die Arbeitswelt gut vorbereitet sein. Den nahtlosen Übergang ins Berufsleben findet seit Jahren mindestens drei Viertel der Absolventen bei dem traditionsreichen Hersteller von Freizeitfahrzeugen. Im Sommer 2018 lag die Übernahmequote sogar bei nahezu 100%. Ein Grund zur großen Freude bei den Ausbildungsverantwortlichen. Allemal ein sehr positives Zeichen, wenn die Absolventen dem Unternehmen treu bleiben.
Infos rund um die Ausbildung bei Dethleffs finden Sie unter: www.karriere.dethleffs.de

2019 wird Jahr der Chancen

Arbeitsagentur Konstanz-Ravensburg informiert: Mit zwei neuen Gesetzen hat der Deutsche Bundestag die Voraussetzungen geschaffen, um Langzeitarbeitslosen und Hartz IV-Beziehern eine bessere Rückkehr ins Arbeitsleben zu ermöglichen. Außerdem wurden die Fördermöglichkeiten zur beruflichen Weiterqualifizierung deutlich erweitert. „Mit diesen Gesetzen wird 2019 für viele Menschen das Jahr der Chancen“, zeigt sich Jutta Driesch zuversichtlich.

Teilhabechancengesetz
Über 25-Jährige, die zwei Jahre oder länger arbeitslos gemeldet sind, können bei Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit über einen Zeitraum von zwei Jahren unterstützt werden. Die Lohnkosten werden im ersten Jahr bis zu 75 Prozent, im zweiten bis zu 50 Prozent übernommen.
Über 25-Jährige, die sechs Jahre oder länger Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) beziehen, können bei Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit über einen Zeitraum von fünf Jahren gefördert werden. Die Jobcenter übernehmen dabei in den ersten beiden Jahren die vollen Lohnkosten; ab dem dritten Jahr wird der Lohnkostenzuschuss um jeweils zehn Prozent pro Jahr reduziert. Qualifizierungen und betriebliche Praktika sind möglich; die Kosten für notwendige Qualifizierungen werden bis zu einem Betrag von 3.000 Euro bezuschusst.


Qualifizierungschancengesetz
Beschäftigte können künftig Zugang zur Weiterbildungsförderung erhalten, wenn ihre Tätigkeit durch Technologien ersetzt werden kann bzw. in sonstiger Weise vom Strukturwandel bedroht wird oder wenn die Beschäftigten eine Umschulung in einen Engpassberuf anstreben. Bis zu 100 Prozent der Lehrgangskosten können für Beschäftigte in Kleinstunternehmen sowie für Ältere und Schwerbehinderte übernommen werden.

Marktgeschehen im Frühling – Anmelden für Flohmärkte Isny

In Isny hat das Büro für Stadtmarketing traditionellen Jahrmärkten im Laufe der Jahre mehrere Märkte hinzugefügt. Jahreszeitlich passend und mit einem regionalen Angebot.

Der Isnyer Wochenmarkt ist schon seit dem 14. Jahrhundert donnerstags belegt und bis heute unverzichtbar. Beliebt, nicht nur bei Gartenfreunden, ist der Isnyer Frühlingsmarkt am Samstag, 13. April. Der erste große Flohmarkt ist am Samstag vor Ostern, am 20. April, ergänzt durch einen eigenen Kinderflohmarkt in der Espantorstraße. Als erster Jahrmarkt im Frühling hält der Georgimarkt am Donnerstag, 25. April, ein vielseitiges Angebot bereit.

Ein Jahr der Rekorde für die inatura

Das Team der inatura wird seit Jahren mit sehr hoher Besucherresonanz belohnt. Das Jahr 2018 überraschte allerdings besonders. So konnte trotz eines außergewöhnlich heißen Sommers die magische Grenze von 100.000 BesucherInnen ein weiteres Mal durchbrochen werden.

Die inatura Fachberatung erreichte mit mehr als 3.000 Einzelanfragen einen absoluten Höchstwert. Das Team der Museumspädagogik verzeichnete mit über 1.000 betreuten Kinder- und Jugendgruppen ebenfalls den besten Wert seit Bestehen der inatura. Peter Schmid, Geschäftsführer der inatura erläutert: „Als Naturkundliches Kompetenz Zentrum freut es uns, wenn unsere treuen BesucherInnen die schönen Tage in der Natur verbringen. Viele Menschen sehen draußen wieder genauer hin und wollen etwas über die Natur erfahren.“