bis 13. Mai: Vernetzung der Welt

Zeppelin Museum Friedrichshafen: 1919 wurde der Atlantik erstmals ohne Zwischenstopp überquert. Den Wettkampf der Systeme gewann die Vickers Vimy mit John Alcock und Arthur Whitten Brown knapp vor dem Luftschiff R 34. Die dramatische Geschichte von technischen und witterungsbedingten Problemen, einem blinden Passagier und einer Katze an Bord, wird anhand eines interaktiven, drei Meter langen Schnittmodells wie in einem Diorama erzählt.

Ein Highlight der Ausstellung ist die älteste vollständig erhaltene Gondel des Marineluftschiffs L 30, das praktisch baugleich zu R 34 war. Die Gondel wird erstmals das Royal Museum of the Armed Forces and Military History in Brüssel verlassen und an ein Museum ausgeliehen. Die Ausstellung nimmt sowohl die Entwicklungen des Konkurrenzsystems Flugzeug in den Blick, als auch die ambitionierten Großluftschiffprojekte in Großbritannien. Südmail hat einen Briefkasten in der Ausstellung „Vernetzung der Welt“ aufgestellt. Es gibt vier Ausstellungsmotive als Postkarten, die bereits frankiert sind. An einem Tisch innerhalb der Ausstellung können die BesucherInnen kostenfrei eine Karte in die ganze Welt schicken – und somit den Titel der Ausstellung wieder aufgreifen.
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