Dezember bis 1 März: 25 Jahre Krippenkunst

Kloster Bad Schussenried: In der diesjährigen Krippenausstellung im Kloster Schussenried werden Krippen aus unterschiedlichen Jahrhunderten; von der wertvollen Kostbarkeit bis zur liebevoll, naiv gestalteten Darstellung gezeigt. Zu sehen sind kunstvolle Miniaturkrippen, große Weihnachtsberge mit mechanisch bewegten Figuren sowie eine Vielzahl von Haus- und Kirchenkrippen.

Weihnachtskrippen aus Oberschwaben, aus der Gegend um Biberach, stellen eine Besonderheit dar. Sie ist nun schon eine liebgewordene Tradition, die große Krippenausstellung in den Räumen des Klosters Schussenried. Und wie jedes Jahr wird auch dieses Mal ein besonderes Thema in den Mittelpunkt der Ausstellung gestellt. „Geliebtes Jesulein“ ist der Titel der diesjährigen Sonderausstellung. Es geht um Brauchtum, Liebe und Verehrung. Die Geschichte der Jesuleinverehrung ist eine Geschichte der Vielfalt religiöser Vorstellungswelten und Formen frommer Erbauung. Zu sehen sind Christkinder aus verschiedenen Epochen.

Gezeigt wird das neugeborene Kind in der Krippe. Die Vielzahl der unterschiedlichen Wickelkinder oder die prächtig gekleideten Christusknaben berichten von der Liebe zum kleinen Jesulein. Unbekleidete Jesukinder in segnender Haltung verweisen auf die Göttlichkeit des Heiligen Kindes. Manche Jesulein wurden auf Grund von wunderbaren, unfassbaren Ereignissen zu viel verehrten Gnadenbildern. Wallfahrten zu den wundertätigen Kindern waren nicht nur im Barock sehr beliebt.
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