Memminger Kulturzentrum Kaminwerk in den Herbst gestartet

Nach der Corona-Pause ist das Kaminwerk mit einem neugestrickten Programm in die Herbstsaison gestartet. Dabei mussten viele Konzerte verschoben werden.

100 Besucher dürfen aufgrund der aktuellen Abstandsregeln ins Kaminwerk. „Das ist nicht viel. Da bleiben einem als Veranstalter nicht viel Möglichkeiten“, so Matthias Ressler vom Kaminwerk. „Große Bands mit viel Kosten sind da nicht zu finanzieren“. So konzentriert sich das Kaminwerk auf kleinere Acts wie Yasi Hofer oder The Residence, auf Kino und auf Kabarett. „Unsere Veranstaltungen sind aktuell bestuhlt. So halten wir den Abstand von 1,5 m ein. Das Kaminwerk steht dabei in ständigem Kontakt mit der Stadt Memmingen und fühlt sich dort auch gut beraten. Das Problem sei, auch der Kommune haben lange Zeit maßgebliche Informationen aus München gefehlt. Jetzt seien die Dinge etwas klarer. „Wir wissen die Umstände sind schwierig, aber wir waren schon immer in der Lage zu improvisieren. Wir brennen darauf Veranstaltungen zu machen und werden dies auch weiterhin tun“, so Ressler. Auch wenn es sich in den meisten Fällen nicht lohnt. „Das Kaminwerk hat aber auch einen Kulturauftrag und eine Verantwortung allen Mitarbeitern gegenüber. Keine Veranstaltungen bedeuten auch keine Termine für unsere Servicekräfte, Security, Technik und und und…“, so Ressler abschließend. Mehr Infos über alle Aktivitäten des Kaminwerks findet man unter www.kaminwerk.de.