Ausgehtipps des Monats

22. März: Maite Kelly - Die Liebe siegt sowieso

Kempten bigBOX ALLGÄU: Das Album: Die Liebe siegt sowieso. Vier Worte. Ein Statement. Lässt man sie auf sich wirken, kommen drei Botschaften in einer an die Oberfläche, die zusammengenommen ein Motto, ja sogar eine Philosophie erkennen lassen. Voller Romantik („Die Liebe“), einer großen Portion Überzeugung („siegt“) und einem Hauch von Trotz („sowieso“):...

Das sind die Zutaten, aus der das Album im Allgemeinen und die gleichnamige Single im Speziellen gemacht sind. Das ist Maite Kelly! Die 360-Grad-Frau legt mit „Die Liebe siegt sowieso“ ein neues Album vor, das die gesamte musikalische Bandbreite einer großartigen Sängerin und Frau von heute widerspiegelt. Es ist nicht irgendeine Ansammlung verschiedener Titel, Maite erzählt eine ganze Geschichte, nimmt die Hörer mit auf ihre Reise, umarmt sie und zeigt ihnen, dass es sich lohnt, trotz all der Rückschläge im Leben immer an das Gute zu glauben. Denn Maite Kelly weiß: Die Liebe siegt sowieso!
www.bigboxallgaeu.de

27. März: Jazz&: Zurich Jazz Orchestra feat. Thomas Gansch

Spielboden Dornbirn: Der Ausnahmetrompeter Ellis galt nach der Gründung seiner Big Band als Stan Kenton der 70er-Jahre. Er verband den klassischen Big-Band- Klang mit orientalischen und indischen Elementen.

Trotz vieler ungerader Taktarten wirkt die Musik sehr fassbar und teilweise durchaus populär. Don Ellis’ Solotrompeten-Parts sind wie geschaffen für den Trompetenvirtuosen Thomas Gansch: technisch schwierig und rhythmisch herausfordernd. Gansch ist bestens mit Ellis’ Musik vertraut, ist er doch seit 2008 regelmäßiger Gast des österreichischen „Don Ellis Tribute Orchestra“, welches bereits in einigen Ländern Europas tourte. Neben einigen Highlights aus den letzten Programmen gibt es an diesem Abend auch Neues zu hören.

29. März: Jutta König

Linse Weingarten: Akustik-Rock, Gesang und Gitarren, eigene Hits, deutsche Texte: Die charakteristische, raue und expressive Stimme von Jutta König und das Zusammenspiel von Akustikgitarre und E-Gitarre, interpretiert von Lothar Knörle, bringen eine ganz spezielle Art von Musik auf den Markt.

Jutta König singt, textet und spielt die Akustikgitarre. Durch das virtuose Gitarrenspiel des Allgäuers Lothar Knörle, wird die königliche Musik regelrecht veradelt. Seine rockigen Sequenzen fügen sich ganz harmonisch in die aus der Feder von Jutta König stammenden Lieder, die Musik bietet kraftvolle und zarte Töne von Rocksongs bis singer-songwriter Stücken, vor allem aber eigene tiefgründige Lieder mit deutschen Texten zum Thema Selbstbestimmung, Tier- und Naturschutz, Veganismus, Miteinanderleben und Liebe.
www.koenig-jutta.de

28. März: Allison Miller’s *Boom Tic Boom*

Friedrichshafen, Casino Kulturraum: Der Name ihrer Band macht sofort klar, welches Instrument Allison Miller spielt: Schlagzeug natürlich. *Boom Tic Boom* - das wird bei Allison Miller zum swingenden Groove.

Dabei beherrscht die Künstlerin aus Brooklyn/New York das komplette Spektrum an Dynamik, Farben und Feinheiten - und zwar stilübergreifend. Sie spielt mit Singer-Songwritern ebenso wie mit Avantgarde-Jazzern oder der Hammond-Soul-Funk-Blues-Legende Dr. Lonnie Smith. Ihre Kompositionen sprengen Konventionen und herkömmlicher „Schubladen“. Abenteuerlustig mischt Miller, was die Fantasie hergibt. Da begegnen sich Be Bop und Funk, Folk und Free, unbekümmert kreuzt sie Jazz-Ideen mit alternativen Rock-Aspekten, vorgetragen mit einer außergewöhnlichen Instrumentierung. *Boom Tic Boom* - das Ensemble und die Musik leben ganz wesentlich von diesem offenen Geist. Lauscht man dem Spiel der Schlagzeugerin und Komponistin Allison Miller, merkt man ihrer Musik unmittelbar an, mit wie viel Freude und Leidenschaft sie bei der Sache ist. Das Gefühl für Lebhaftigkeit und Schwung, mit dem sie als Bandleaderin am Schlagzeug ihre Kollegen antreibt, überträgt sich von der Bühne direkt auf das Publikum.

30. März: Losamol Album-Release

Kempten, kultBOX ALLGÄU: Die Allgäu-Reggaeband stellt ihr neues Abum vor, hier ist ein kurzes Interview mit Ann-Kathrin Weißenbach: Die Berge schmücken nicht nur den Titel eures neuen Albums – sie zieren seit kurzem auch deinen Unterarm, Mate. Welchen Gipfel hast du zur Inspiration erklommen?

Mate: Unser nuis Album hot d‘ Berg als zentrales Thema, weil dia Allgäuer Hügel, Berge und Alpen oifach zu unserer Heimat ghöret. Ohne d‘ Berg wären mir heimatlos. Was gibt’s schöneres als a Bergtour im Allgäuer Sommer oder a gscheite Skitour im Winter?
Thomsun: Unser nuis Album isch natürlich wieder absolut heimatbezogen. D’hoim sind mir gern, weil unsre Hoimat einfach it zu toppen isch.
Jo-Lion: Mir singet selbstverständlich wiedr hauptsächlich im Allgäuer Dialekt, ham aber au an Titel auf Englisch und oin auf Hochdeutsch im Gepäck. D‘ Message gilt aber für jede Sproch: Sei dir bewusst, wo deine Wurzeln sind, wo du dhoim bisch – mit dem Bewusstsein spricht au nix dagegen, d‘ Welt zum Erkunden.
Wo habt ihr euer Depot für die urigen Allgäu-Vokabeln gelagert?
Mate: Mir hand unsre Ohren immer gespitzt und freien uns immer tierisch, wenn uns nuie Ausdrücke übern Weg laufed. Manchmal von Urallgäuern der älteren Generation, die sich genauso an unsrer Musik freied, manchmal aber au von d‘ Jungallgäuern.
Thomsun: Drum ham mir zum Beispiel einen Song einer richtig starken Allgäuer Floskel gewidmet, die mir zufälligerweise von am jungen Allgäuer Teenager aufgeschnappt ham: „Schwätz mer du koin Roscht an mei Mofa na.“
Jo-Lion: Von dem Spruch waren mir so begeistert, dass mir gsagt hand – da muss a Song her! Au die Message trifft es aufn Punkt: Wenn du an Traum hasch und was durchziehn willsch, lass di it vom Gschwätz der anderen beirren.
Wer ist fürs Texten verantwortlich?
Jo-Lion: Mir drei Sänger schreiben unsere Texte. Mir arbeitet am Anfang oft a Idee im Alleingang aus, stellen sie dann d‘ andre vor und basteln gemeinsam, bis uns s‘ Ergebnis gfällt.
Mate: Ja und die Kompositionen für unser neues Album ham mir dann allesamt mit unseren Top- Musikern von „Blosamol“ ei‘gespielt.