Lufthansa Technik bringt „Landshut“ nach Friedrichshafen

Im Oktober 1977 entführten vier palästinensische Terroristen die Boeing 737 „Landshut“ während des so genannten „Deutschen Herbstes“. Wenige Tage später wurde die Entführung erfolgreich durch die GSG-9 in Mogadischu beendet. Das Flugzeug flog bis 1985 für die Lufthansa und wurde dann in die USA verkauft. Nach zahlreichen weiteren Besitzern wurde es im Jahr 2008 in Fortaleza (Brasilien) endgültig aus dem Betrieb genommen und stand seitdem am Rande des Flughafens. Nun wurde das Flugzeug im Bauch einer Antonov An 124 sowie einer Ilyushin IL-76 an den Flughafen Friedrichshafen gebracht. Dort wird es im Dornier Museum seine künftige Heimat finden und der Öffentlichkeit als Teil der Deutschen Geschichte zugänglich gemacht.